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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelbinde-Nadel???
BeitragVerfasst: Mo 22. Mär 2010, 18:27 
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Navajo-Spindel
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Hallo

Ich hab zwar noch nie Nadelgebunden, würde mir da wahrscheinlich auch mehr die Finger verknoten als alles andere,
aber da ich gerne mit Holz arbeite hier ein paar meiner Nadeln.

Bild

Der Knopf ist aus Kirschholz, Die Nadeln von li. nach re. aus Rose, Eibe, Maulbeere und wieder Rose

_________________
Liebe Grüße Anne

Wolle ist dazu da, um Träume greifbar zu machen


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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelbinde-Nadel???
BeitragVerfasst: Mo 22. Mär 2010, 19:30 
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Buch-Charka
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Deine Nadeln sind super, kannst Du mir sagen, wie Du das Nadelöhr machst? Ich versuche mich gerade mit dem Nadelbinden, sieht aber recht chaotisch aus bisher... :mrgreen: :mrgreen:

_________________
Liebe Grüße
Gabi


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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelbinde-Nadel???
BeitragVerfasst: Mo 22. Mär 2010, 19:33 
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Navajo-Spindel
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Ich glaube das Ding nennt sich Dremel - hab da nen spitzen Bohrkopf und fertige damit das Öhr.
Komm mir dabei immer so ein bisschen vor als sei ich Zahnarzt xD

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Liebe Grüße Anne

Wolle ist dazu da, um Träume greifbar zu machen


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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelbinde-Nadel???
BeitragVerfasst: Do 25. Aug 2011, 22:31 
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Tahkli

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Entschuldigung,aber darf ich doch eine dumme Frage stellen - was für Unterschied macht es aus,aus welchem Material die Nadel gemacht ist?Klar ,die darf nich splittern u.s.w.Oder ist es mehr die Frage - "ob man einen Mercedes fährt oder einen Trabi"?Meine erste Nadel habe ich mir aus dem kaputten Schneidebrett gebastelt und die funktioniert!Hab`es zwar einbisschen perfektioniert(Die hat richtig abgespeckt!)aber bin damit sehr zufrieden!


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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelbinde-Nadel???
BeitragVerfasst: Fr 26. Aug 2011, 07:34 
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Großes Wollrad
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Moin Galina,

solange man sich nicht historisch streng orientieren will/kann/soll/muß (also streng nach ärchäologischen Funden), ist es reine persönliche Ermessenssache, womit man nadelt.

Ich liebe meine Knochennadel, weil sie fast von allein durch die Schlingen rutscht. Allerdings nadle ich immer mit recht dünnem Garn (gerade sind es 192 m / 50 g LL ). Und so ist die Nadel auch schlank, nicht zu lang und leicht gebogen.

Aber ich nadle gerade für ein Projekt mit einer für mich ungewöhnlich dicken Holznadel aus Kirschholz. Und das Nadeln damit macht auch sehr viel Spaß. Allerdings flutscht sie nicht so, wie die Knochennadel.

Ich denke - jeder wird, (wenn nicht (oder auch trotz) an s.o. gebunden) seine persönliche Lieblingsnadel finden.

Sei sie nun aus Knochen, Elfenbein, Holz, Metall oder Fischgräte (auch sehr schön, da schon etwas gebogen).

Wichtig für alle Nadeln ist, daß sie glatt sind und sich nicht verhakeln. Auch dürfen sie nicht zu dünn sein, da sie sonst leicht zerbrechen können. Sie müssen gut in der Hand liegen. Das Nadelöhr darf nicht zu klein und nicht zu groß sein. Es muß noch genug "Fleisch" drumherum sein, damit es dort nicht bricht. Und es darf nicht kantig sein, damit das Garn nicht aufschubbert.

Tja - und so sind die Nadeln genau so individuell wie ihre Nadler. :D :D

LG Maren

_________________
... übrigens ... Plattdeutsch ist KEIN Dialekt, sondern eine international anerkannte Sprache ! :-)
_____________________________________________


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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelbinde-Nadel???
BeitragVerfasst: Fr 26. Aug 2011, 16:50 
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Tahkli

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Maren hat geschrieben:
Moin Galina,

solange man sich nicht historisch streng orientieren will/kann/soll/muß (also streng nach ärchäologischen Funden), ist es reine persönliche Ermessenssache, womit man nadelt.

Ich liebe meine Knochennadel, weil sie fast von allein durch die Schlingen rutscht. Allerdings nadle ich immer mit recht dünnem Garn (gerade sind es 192 m / 50 g LL ). Und so ist die Nadel auch schlank, nicht zu lang und leicht gebogen.

Aber ich nadle gerade für ein Projekt mit einer für mich ungewöhnlich dicken Holznadel aus Kirschholz. Und das Nadeln damit macht auch sehr viel Spaß. Allerdings flutscht sie nicht so, wie die Knochennadel.

Ich denke - jeder wird, (wenn nicht (oder auch trotz) an s.o. gebunden) seine persönliche Lieblingsnadel finden.

Sei sie nun aus Knochen, Elfenbein, Holz, Metall oder Fischgräte (auch sehr schön, da schon etwas gebogen).

Wichtig für alle Nadeln ist, daß sie glatt sind und sich nicht verhakeln. Auch dürfen sie nicht zu dünn sein, da sie sonst leicht zerbrechen können. Sie müssen gut in der Hand liegen. Das Nadelöhr darf nicht zu klein und nicht zu groß sein. Es muß noch genug "Fleisch" drumherum sein, damit es dort nicht bricht. Und es darf nicht kantig sein, damit das Garn nicht aufschubbert.

Tja - und so sind die Nadeln genau so individuell wie ihre Nadler. :D :D

LG Maren

Ok Dankeschön!Also,ich habe es erst letzte Woche für mich entdeckt und wollte sofort ausprobieren.Habe mir schnell eine Nadel gebastelt(ich nenne es so,weil ich keine Ahnung von Schitzen habe,wusste nicht wie die Nadel sein soll - habe nach dem Foto gearbeitet),erstbeste dicke Garn genommen,natürlich war es aus Polyester oder so und los ging es!Ich habe zwar nur den "Oslo-Stich?" geübt(also den ,der auf "Bernhard`s Nadelbinden-Seite"erklärt wird,aber das hat mich süchtig gemacht!Wenn ich wieder eine Kamera habe,werde ich Foto von meinem ersten "Werk"einstellen :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelbinde-Nadel???
BeitragVerfasst: Do 8. Sep 2011, 10:30 
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Buch-Charka
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*g* das erste stück hab ich mit einem kaffeelöffel , von einem hin und mit Laden gemacht.
kennt ihr die plastikstäbchen mti dem man da den kaffee umrührt.

Ging auch zur not, aber ich liebe zur zeit meine selbstgemachte Nadel aus nem aststück, keine ahnung was das war.
das schöne ist wenn man ne nadel länger gebraucht wird die auch irgendwie anschmiegsamer, weiss nciht wie ich es sonst nennen soll, mit dem gebrauch ist sie einfach zu handhaben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelbinde-Nadel???
BeitragVerfasst: Mi 21. Sep 2011, 21:54 
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Tahkli

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Am Sonntag hatte ich versucht mir eine Nadel aus Knochen zu schnitzen :D .Da ich überhaupt keine Ahnung habe wie das geht,habe ich mich einbisschen über einige Foren quergestöbert,dann habe ich gedacht "als die Leute das schon vor etwa 1500 Jahren erfanden,hatten die wahrscheinlich nicht so viele "schlaue" Werkzeuge und als Material diente bestimmt was sie grade zur Hand hatten".Also habe ich ganz einfach Knochen von Eisbein(letzte Woche machten wir gerade die Sülze und genau in dem Absicht hatte ich die Knochen eingefroren) weitere 3 Stunden gekocht und dann versucht daraus was zu schnitzen.Am Ende kam eine Krüppelnadel,die ich schon zum einen Anhähger umfunkzionierte,mein Älteste wollte den sofort haben;eine Nadel die schon was taugt und aus einem Stückchen von Rind(es war Rindbeinscheibe) machte ich so `ne Art Haarspange , weil es war hart genug das Ding zu spalten,weitere Arbeit wollte ich mir ersparen,also machte nur zwei Löcher und schleifte es ab.Für die Nadel hatte ich von einem Knochen Stückchen abgespaltet,zurechtgeschnitten mit dem Küchenmesser,sauber geschabt,das Öhr geschnitten und mit Nagelfeile saubernachpoliert.Nach einem Tag Nadelbinden(6 Stunden am Stück)obwohl ich nicht mit der Wolle,sondern mit Acryl zum Üben gearbeitet hatte, flutscht das Ding durch die Schlaufen wie von selbst!


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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelbinde-Nadel???
BeitragVerfasst: Do 22. Sep 2011, 09:56 
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Flügelspinnrad
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@galina: Toll, wie Du drauf los experimentierst!! Du hattest weiter oben in einem Beitrag mal Fotos versprochen. Darf ich Dich darauf festnageln? :lol: 8-)

_________________
LG,

Vlasta
http://mesicni-ovce.blogspot.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: Nadelbinde-Nadel???
BeitragVerfasst: Do 22. Sep 2011, 10:08 
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Buch-Charka
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vlasta nagel reicht* ich mach mit, fotos bitte ;o)


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