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 Betreff des Beitrags: Eine "neue?"Technik
BeitragVerfasst: Sa 19. Mai 2012, 23:57 
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Tahkli

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Schaut mal,was ich noch gefunden habe - so was sehe ich zum ersten Mal.
http://video.mail.ru/mail/tsarinaplus/5 ... autoplay=1
Mal ehrlich - DAS kann man auch ohne Spindel machen,mit irgendeinem stöckchen.Ich vermute mal,dass die Frau gar nicht weiss wie man ein Handspindel benutzt :mrgreen: !
Aber wollte Euch zeigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine "neue?"Technik
BeitragVerfasst: Mo 21. Mai 2012, 16:34 
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Spinning-Jenny
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Huhu,

ich kenne diese Technik unter der Bezeichnung "Spinnen mit dem (Spinn-) Stöckchen". Also diese Handhabung des "Stöckchens". Eine Technik, die eigentlich sehr gut geeignet ist, um den Spinnvorgang Anfängern zu zeigen ... also um ihnen zu erklären, wie ein Faden zustande kommt. Sehr schöne Technik für Spinnvorführungen.

Wobei hier im Video ja scheinbar die Hundehaare über einem Bindfadenkern versponnen wurden.

Pro Umwicklung des Stöckchens/Spindelschaftes führt man ja dem Garn 1 Drehung hinzu. Man könnte das sogar in 2 Schritten machen indem man eine knappe Armlänge so aufwickelt und dann das Garn in Richtung Spindelachse von der Spindelspitze weg nochmals abzieht und erneut so aufwickelt (um die Drehung zu verdoppeln, ist insbesondere nötig, wenn man das nicht über einen Kern sondern nur mit Fasern macht).

Zitat:
Ich vermute mal,dass die Frau gar nicht weiss wie man ein Handspindel benutzt :mrgreen: !

Mit solchen Vermutungen wäre ich immer vorsichtig. Eigentlich ist die angewandt Technik doch recht gut geeignet um ein relativ dickes Core-Garn mit dieser Art von Spindel zu spinnen, da dazu ja nicht allzuviel Drehung von nöten scheint.

Hängend (als Fallspindel) würde das Spindelgewicht nicht ausreichen (und der Wirteldurchmesser fehlen) um einen so relativ dicken Faden damit zu verdrehen zu können. Und wenn man diese Russische Spindel als Standspindel betreiben wollte, wäre das ja eher für super-dünnes Lacegarn geeignet. Und als Standspindel so ein Coregarn zu spinnen - da bin ich mir nicht sicher, ob das hinhaut.

_________________

Meine Seiten: www.spinntantchen.de und www.nadelbindung.de



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 Betreff des Beitrags: Re: Eine "neue?"Technik
BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2012, 04:00 
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Tahkli

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spinntantchen hat geschrieben:
Eigentlich ist die angewandt Technik doch recht gut geeignet um ein relativ dickes Core-Garn mit dieser Art von Spindel zu spinnen, da dazu ja nicht allzuviel Drehung von nöten scheint.
.

Aber ist solches Garn dazu geeignet um daraus Socken zu Stricken,wie die Frau zeigt?Besonders aus Hundehaaren?


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine "neue?"Technik
BeitragVerfasst: Mi 23. Mai 2012, 11:04 
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Navajo-Spindel

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Ob aus Hundehaaren Socken gestrickt werden können weiss ich nicht,
allerdings fand ich es interessant, dass recht gleichmässig und schnell ausgezogen wurde.
Den Eindruck hatte ich jedenfalls. Wenn man die Spindel so hält und bewegt wie sie und dabei aus einer Hand auszieht, ist dass schon beachtlich.
Die Unterbrechungen beim Auszug waren wohl zu Demonstration gedacht oder ?

Gruß Gaby


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine "neue?"Technik
BeitragVerfasst: Mi 23. Mai 2012, 16:46 
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Tahkli

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marcfinn hat geschrieben:
Ob aus Hundehaaren Socken gestrickt werden können weiss ich nicht,

Werden die.Das wusste ich von früher(meine Schwägerin erzählte es,sie hatten früher einenCollie und aus seiner Wolle strickten sie alles mögliche,auch Socken)und sie sagte,die waren superwarm und hielten schon was aus.Und jetzt un einem "Hunde"Forum habe ich viel davon gelesen( http://www.dog-yarn.ru/forum/).


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine "neue?"Technik
BeitragVerfasst: Do 24. Mai 2012, 10:45 
Ich habe letztens auch erst wieder im Privatfernsehen einen Bericht über Kleidung aus Hundehaaren gesehen. Die haben da natürlich total erstaunt getan, ich finde es aber eigentlich normal. Wenn man aus Schafswolle Kleidung herstellen kann, warum dann nicht auch aus Hundehaaren? Hauptsache es ist angenehm und sieht gut aus!


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine "neue?"Technik
BeitragVerfasst: Do 24. Mai 2012, 15:56 
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Tahkli

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Hier sind ein Paar Bilder aus diesen Forum:
http://www.dog-yarn.ru/forum/index.php?topic=689.0 (Tuch af dem Foto ist aus Husky)
http://www.dog-yarn.ru/forum/index.php?topic=676.0 (kleine Fotos - helle Socken sind aus Pekinese,dunklen-aus Neufundländer mit Kaukasischer Owtscharka(helle partie),grosse Foto -Wolfsspitz).
http://www.dog-yarn.ru/forum/index.php?topic=91.0
Hier ist die gesamte Fotogalerie : http://www.dog-yarn.ru/forum/index.php?board=9.0


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine "neue?"Technik
BeitragVerfasst: Di 5. Jun 2012, 09:49 
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Navajo-Spindel
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Na, ich trage mich schon geraume Zeit mit dem Gedanken, von meinem Leonberger die Wolle zu verarbeiten. Z.Z. bin ich am sammeln und die Freunde mit. Ich habe viele gefragt, weil ich fürchte, dass die hundehaare riechen, sobald das Gestrickte mal in den Regen kommt oder anderweitig feucht wird. Na, wir werden sehen. Alle Angesprochenen verneinen die Gerüche und meinen, dass die Wolle nur riecht, wenn der Hund noch dran hängt :lol: Werde mal berichten, wenn es dann soweit ist.

_________________
Herzliche Wollgrüße aus Sachsen

http://spitzewolleundh6.blogspot.com


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