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Forum rund um das Spinnen mit Spinnrad und Handspindel
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BeitragVerfasst: Do 10. Jul 2008, 02:10 
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Spinning-Jenny
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im alten Forum geschrieben am 06.06.2005 - 16:48


Ich benutze meine Spindeln gerne beim Bus- oder Bahnfahren sowie im Arztwartezimmer.

Beim Herumlaufen oder im Straßenverkehr nehme ich sie nicht (bin so oder so so schusselig, das würde ja die Chance sich totfahren zu lassen gleich mächtig erhöhenen).

Ansonsten habe ich meist eine Spindel in Reichweite des Schreib-/Computertisches liegen und greife oftmals für 2-3 Minuten zu dieser, wenn sich ein Denkknoten in meinem Hirn breitgemacht hat u. ich irgendwo nicht weiterkomme ... dann greife ich gerne mal zur Spindel um mir das in Ruhe noch mal durch den Kopf gehen zu lassen.

Beim Nordspinnertreffen habe ich dieses Jahr die Erfahrung gemacht, dass es viel schöner war, ohne Spinnrad u. nur mit Handspindeln mit dabei zu sein. So war ich nicht so an einem Platz festgedübelt u. konnte spinnender Weise im Museum rumlaufen, auch beim Gucken bei den Schafscher- u. Hütehundvorführungen in aller Ruhe weiterspindeln u. hatte überhaupt kein Bedürfnis dort schnell wieder zu verschwinden, "um noch ein bißchen Spinnen zu können".

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Meine Seiten: www.spinntantchen.de und www.nadelbindung.de



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BeitragVerfasst: Do 10. Jul 2008, 02:10 
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Akha-Spindel

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Beiträge: 76

im alten Forum geschrieben am 31.10.2005 - 15:29


Nachdem ich seit einigen Wochen wieder richtig regelmäßig mit der Handspindel spinne, denke ich auch über das Mitnehmen nach. Also zu Hause spinne ich auch in allen möglichen Situationen, beim Frühstück, vorm Fernseher... Aber bisher glaube ich noch nicht, dass Spinnen "to go" bei mir funktioniert. Ich muss regelmäßig lange Strecken im ICE "überleben", und was ganz prima funktioniert, ist Nadelbinden (ich weiß allerdings nicht, ob das alle Leute auch finden, die mal auf einem Platz rechts neben mir saßen...).
Aber Spinnen? Vielleicht liegts an meiner Technik: Da ich ziemlich klein bin und meine derzeitige Lieblingsspindel relativ lang ist, spinne ich am liebsten im Stehen, damit ich nicht zu oft aufwickeln muss. Dazwischen gibt es dann aber wieder Phasen (z. B. wenn sich irgenwas verknüddelt hat oder wenn ich einen neuen Puschel ansetzen will), wo ich gerne sitze, damit ich die Spindel zwischen die Knie klemmen und mit beiden Händen die Wolle zurechtzupfen kann. Das ist nun sicher nicht die optimale Technik fürs Wartezimmer...

Wie macht Ihr das eigentlich mit dem Transport der Wolle, das tut ihr doch nicht so gut, fängt die da nicht an zu filzen? Und so eine Handvoll ist doch schnell versponnen, wie viel nehmt ihr denn da mit? Und in welchen Behältnissen?

(Natürlich spinne ich auch auf Mittelalter-Märkten, aber das gildet nicht als unterwegs, da bin ich ja "zuhause" Bild)

Gruß
Lunula


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BeitragVerfasst: Do 10. Jul 2008, 02:11 
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Spinning-Jenny
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Registriert: Mo 7. Jul 2008, 01:10
Beiträge: 3678
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im alten Forum geschrieben am 31.10.2005 - 19:42


Hallo Lunula,

meine Standart-Unterwegs-Spindel ist eine kleine Hochwirtel-Spindel (Lavendelschaf-Spindel). Da ich damit i.R. sehr fein spinne, verbrauche ich nicht allzuviel Material und muss keine Unmengen mitnehmen. Da langt dann vom Platz her eine kleine Seitentasche meines normalen Alltagsrucksackes völlig aus.

Ja, bei der sehr feinen Merinowolle im Band die ich zur Zeit damit verspinne, habe ich wirklich leichte Probleme, dass sie anfängt anzufilzen. Aber dazu muss ich diese schon wochenlang mit mir umherschleppen. Wenn ich also die Menge dem jeweiligen Tagesverbrauch + kleine Sicherheit anpasse, ist es kaum ein Problem.

Davor habe ich meist die Agil-Spindel zusammen mit unkardierter Wolle, die ich dann nur mit der Hand auflockerte, als Bahnreise-Spindel benützt. Die Agil-Spindel ist nicht ganz so drehfreudig, aber für die niedrigen Bahnsitze geradezu ideal, da langt die Drehung wunderbar bis zum Boden.
Damit habe ich etwas dickeren Faden versponnen und etwas mehr Material verbraucht. Aber die Wolleflocken lassen sich ja wunderbar komprimieren und brauchen so auch nicht viel Platz.

Dann schleppe ich natürlich immer noch eine Klorolle mit mir herum, auf die ich dann den Faden von der Spindel abwickele und immer wieder anspinne.

Das Zwirnen lasse ich mir dann für zuhause und benützte dazu auch eine größere Spindel.

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BeitragVerfasst: Do 10. Jul 2008, 02:12 
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Geisterwesen aus dem alten Forum

Registriert: Di 8. Jul 2008, 02:27
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im alten Forum schrieb Marie am 01.11.2005 - 12:50:

Ich spinne derweil auch nur zuhause (oder auf Mittelaltermärkten) bzw. manchmal nehme ich Spindel und Wolle zu Freunden mit.
Aber beim Gehen könnte ich definitiv noch nicht spinnen, da würde ich ständig über irgendwas stolpern oder mit Leuten zusammenstoßen, da ich die Wolle oder den Faden nicht aus den Augen lassen kann...
Nur das Spinnen mit der Astgabel funktioniert im Gehen super.


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BeitragVerfasst: Do 10. Jul 2008, 02:13 
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Geisterwesen aus dem alten Forum

Registriert: Di 8. Jul 2008, 02:27
Beiträge: 509
im alten Forum schrieb Susanna am 26.11.2005 - 09:59:

spinntantchen schrieb
    Dann schleppe ich natürlich immer noch eine Klorolle mit mir herum, auf die ich dann den Faden von der Spindel abwickele und immer wieder anspinne.



Klorolle zum Abwickeln? Das habe ich ja noch nie gehört. Und wie meinst du das mit dem Anspinnen?

Susanna

Okay, das mit der Klorolle habe ich gefunden und inzwischen schon ausprobiert. Gibt wirklich ein tolles festes Knäul!!!

Ach ja, ich spinne inzwischen auch auf meinem Heimtrainer wenn ich meine tägliche Stunde strampel. So macht das Fahrradfahren gleich noch mal so viel Spaß.


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BeitragVerfasst: So 27. Jul 2008, 11:32 
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Großes Wollrad
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Moin,

also, ich spinne natürlich zu Haus, im Garten, im Urlaub, auf dem Spielplatz und wenn ich bei Freunden bin (obwohl die immer so merkwürdig schauen....)

Beim Artz im Wartezimmer habe ich auch schon gesponnen und die Arzthelferinnen drückten sich auffällig häufig bei mir herum.... ;)

LG Maren

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... übrigens ... Plattdeutsch ist KEIN Dialekt, sondern eine international anerkannte Sprache ! :-)
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BeitragVerfasst: So 27. Jul 2008, 12:01 
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Navajo-Spindel
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Klasse,wobei ich mich ja sowas nicht traue... :oops:
Spinne in der Mittagspause oder wenn ich bei einer Freundin zum
Kaffeeklatsch o.Ä. bin.Vielleicht sollte ich mich auch mal in die
Öffentlichkeit trauen.

LG Landschaf


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BeitragVerfasst: So 27. Jul 2008, 14:03 
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Großes Wollrad
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Ja, es kostet Überwindung. Irgendwie gelte ich immer noch als "durchgeknallt", obwohl sich einige schon dafür interessieren und Fragen stellen (ich galube, das ist immer gut). Und wenn denn alle merken, daß sich die Spindel langsam aber sicher füllt, scheinen die "Gucker" immer beruhigter zu werden..... irgendwie..... :D

Also, in Bahn oder Bus würde ich mir das auch (noch) nicht zutrauen.

Aber ich merke - wenn ich mich erst einmal getraut habe, und meine Spinel "wie selbstverständlich" ausgepackt habe, dann werde ich immer mutiger ;)

LG Maren

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BeitragVerfasst: Di 14. Jul 2009, 00:31 
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Tahkli
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Die Handspindel nutze ich unterwegs (im Bus oder der Bahn, im Wartezimmer, ...) und auch auf Mittelaltermärkten- oder Lagern.

CU
Danny

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Mehr über mich und meine Hobbys erfahrt Ihr unter www.dannys-taverne.de, zum Hand- und Spinnradspinnen gibt es Infos unter www.spinnradclub.de


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BeitragVerfasst: Di 14. Jul 2009, 19:12 
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Tahkli
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Wir sind recht häufig auf ländlichen (Kunsthandwerker- oder Kräuter-)märkten, da nehm ich immer neben dem Spinnrad noch eine Spindel mit, damit ich zwischendrin rumlaufen und mir die anderen Stände anschauen kann.
Und dann spindle ich oft, wenn ich wo zu Besuch bin. So ist die Zeit doppelt genutzt.
Zum Arzt muss ich zum Glück nur selten, aber bei dergleichen "Warte"gelegenheiten hab ich auch gern eine Spindel dabei. Aber auch wenn ich so im eigenen Garten sitze hab ich nicht immer Lust, ein Spinnrad raus zu tragen. Da ist dann eine Spindel auch super.
Probleme kriege ich manchmal, wenn ich einen Teil einer Wolle auf der Spindel spinne und einen anderen auf dem Rad. Die fallen doch etwas verschieden aus. Hatte schon mal ein Strickteil, wo man das nachher gesehen hat.
In Bus oder Bahn, wo ich eher sitze, nehme ich auch gerne die Spindolyn mit. Brauche dann keinen Platz nach unten für die Fallspindel.
Ich habe einen kleinen gestrickfilzten Beutel für den Faservorrat, den ich mir auch ans Handgelenk hängen kann. Zur Zeit spindle ich wunderbar weiches hellgraues Alpaka vom Alpakaparadies. Das fühlt sich so toll an, das ist auf dem Rad viel zu schnell versponnen, da will ich jeden Meter genießen.

LG,
Lilith


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