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Forum rund um das Spinnen mit Spinnrad und Handspindel
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BeitragVerfasst: Mo 27. Mai 2013, 06:18 
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Fallspindel

Registriert: Di 14. Mai 2013, 11:05
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Moin, ich habe das Problem das ich weder beim Spinnen noch beim Zwirnen die angegebenen 100g auf eine Spule bekomme ( bei maximal 80g ist Schluß). Am Freitag war es beim Zwirnen dann ganz schlimm und der Faden lag in lockeren Schlaufen auf der Spule :( fix hier im Forum gesucht und gefunden das ich die Haken öfter wechseln und langsamer treten muß das hat geholfen, das ich gestern zumindest meine 80g vom 2. Knäul auf die Spule bekommen habe aber knochenfest wickelt es sich trotzdem nicht auf. Ich hatte die Anleitungen in den 2Spinnbüchern ( mehr war in unserer Bücherei nicht zu finden) so verstanden, das die Einstellung korrekt ist,wenn das Rad alles nimmt was ich ihm gebe ohne das es vorm Einzugsloch "kringelt". Muß ich die Haken noch öfter wechseln oder darf ich die Hand nur langsam zum Einzug hinbewegen?
Ich wäre für jeden Rat dankbar.
LG
Lea


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BeitragVerfasst: Mo 27. Mai 2013, 07:17 
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Großes Wollrad

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Also die 100 Gramm sind ja nur ein Richtwert.
Bei manchen Fasern klappt das ( nicht speziell aufs Tradi bezogen) und bei anderen weniger.
Je fluffiger ne Faser umso schwieriger.
Daran würd ich mich nicht festbeissen. Wenn Dir das gesponnene gefällt ist doch alles gut.
Karin


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BeitragVerfasst: Mo 27. Mai 2013, 07:21 
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Kreuzspindel

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Hi Lea,

hast Du zweifädig oder mit Spulenbremse gesponnen/gezwirnt? Ich hatte das Problem bei meinem Traditional auch, bei voller Spule läßt sich der Einzug irgendwann nicht mehr stärker einstellen, oder das Rad tritt sich unheimlich schwer, ein dickerer Bremsfaden und ein Polycordriemen fürs Antriebsrad können einfädig helfen, auch eine kurze Pause und den Bremsfaden mit dem Finger abwischen, da wo er auf der Spule liegt, auch für´s zweifädige gibt es einen Polycordriemen, ansonsten wäre noch der Sliding- Hook- Flügel eine Alternative, da passen ca. 130g auf eine Spule.

LG und gutes Gelingen!
Heike


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BeitragVerfasst: Mo 27. Mai 2013, 07:32 
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Flügelspinnrad
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Ich schließe mich shorty an: Das Gewicht hängt von der Faser und der Garndicke ab: Von dickem Pullovergarn kriegt man niemals 100g auf eine Traddi-Spule, von Sockenwolle hingegen vielleicht schon. Aber die 100g-Marke zu erreichen sollte nicht der Lebenszweck beim Spinnen sein. ;)

_________________
LG,

Vlasta
http://mesicni-ovce.blogspot.com/


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BeitragVerfasst: Mo 27. Mai 2013, 11:47 
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Fallspindel

Registriert: Di 14. Mai 2013, 11:05
Beiträge: 65
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Danke ich dachte echt ich mach was falsch , weil ja 20g Fasern noch einiges an Faden gibt :)
Fischerin ich benutze das Tradi 2 fädig. Das 1. Rad, das ich geliehen hatte war ein Interlude von Kromsky und da bin ich mit der Bremse gar nicht zurechtgekommen ( wenn der Zug für mein Gefühl stimmte ließ sich das Rad fast nicht mehr treten). Ich werde mal probieren die Haken noch öfter zu wechseln. Bleibt noch die Frage wie schnell darf ich das fertige Garn im langen Auszug ins Rad füttern ?
LG
Lea


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BeitragVerfasst: Mo 27. Mai 2013, 11:50 
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Großes Wollrad

Registriert: Mi 16. Sep 2009, 19:07
Beiträge: 1592
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Wenns stabil genug so schnell Dein Rad einzieht :-)
Karin


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BeitragVerfasst: Mo 27. Mai 2013, 11:55 
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Taiga-Rad

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Beiträge: 907
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Auf eine normale Ashfordspule sollen 100 g passen? Das ist ja wohl der Witz des (letzen) Jahrhunderts. Ich krieg' nicht mal auf Kromski-Spulen 100 g leicht drauf (also vielleicht mit laceweight Seide - aber so viel habe ich davon noch nicht gesponnen) und die sind ein ganzes Stück grösser als Ashford-Spulen.

Viel kriegt man theoretisch auf die Spule, wenn die Bremse ziemlich stark zieht und man ziemlich fest gegenhält, so dass fest aufgewickelt wird. Aber ich kann so auch nicht spinnen.

Diese Gewichtsangaben für Spulen sind so sinnlos, dass zumindest ein Spinnhändler - die Woolery - das Spulenvolumen ausgerechnet hat (und auf der Website gelistet) - so kann man leicht zwischen verschiedenen Herstellern vergleichen.

Ciao, Klara

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http://www.lahottee.info


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BeitragVerfasst: Mo 27. Mai 2013, 12:50 
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Buch-Charka
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Meine Spulen schwanken auch, die 100 Gramm bekomme ich da selten drauf. Aber das ist auch nicht wichtig, das wird ja eh verzwirnt (da geht noch weniger drauf, weil der Faden dicker ist) und gewickelt, und ob es einen Strang mehr oder weniger gibt, ist mir persönlich vollkommen egal ;) . Ich hatte übrigens auch ein Traddi, und wie da 100 Gramm auf eine Spule sollen, ist mir auch ein Rätsel :D

_________________
Liebe Grüße
Gabi


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BeitragVerfasst: Mo 27. Mai 2013, 20:24 
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Tahkli
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Zur Ausgangsfrage ist ja schon alles gesagt: Eine Spule voll mit fluffigem Garn mit viel Luft drin muss ja leichter sein als eine mit dünnem, stramm gesponnenen "Nähgarn".
lea67 hat geschrieben:
Bleibt noch die Frage wie schnell darf ich das fertige Garn im langen Auszug ins Rad füttern ?

Kommt aufs Rad und die "Takelage" an. Zweifädig tritt es sich leichter, dafür ist die maximale Einzugsgeschwindigkeit kleiner. Ein spulengebremstes Rad kann schneller einziehen. Und: Je voller die Spule, desto schneller kann ein Rad einziehen. Jeweils gerechnet in maximal möglicher Garnlänge pro Flügelumdrehung.

Es gibt immer eine Einzugsgeschwindigkeit, an der du das Gefühl hast, du müsstest das Garn ins Einzugsloch reinschieben. Dann hast du die maximale Einzugsgeschwindigfkeit für dein Rad, deine Trittgeschwindigkeit, Übersetzung, Spullenfüllung usw. gefunden.

Beste Grüße -- Thomas

_________________
Schon gesehen? Handspinnwiki!


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BeitragVerfasst: Di 28. Mai 2013, 07:42 
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Tahkli

Registriert: Fr 10. Mai 2013, 14:45
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Einfüttern darfst du dann, wenn das Garn genug Drall hat, um zusammenzuhalten. Bei zweifädigem Betrieb kommt wegen des geringeren Einzugs während des Einfütterns noch etwas Drall dazu, bei Spulenbremse kann das Garn schon (fast) fertig sein. Neben der richtigen Einstellung, die Thomas_f ja schon beschrieben hast, brauchst du also auch noch "Drallgefühl" und das kommt vor allem mit der Übung.

lG
Tulipan


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