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 Betreff des Beitrags: Spinnen mit der Charkha
BeitragVerfasst: Fr 11. Jul 2008, 04:29 
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Taiga-Rad

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im alten Forum geschrieben am 04.01.2007 - 19:47


Hallo,

nein, das wird jetzt keine Werbung oder Kritik für einen bestimmten Spindelrad-Typ. Ich wollte nur mal allgemein sagen, wieviel Spass mir das Spinnen mit meiner Charkha macht. Mit einer Übersetzung von 1:100 kriegt man halt viel schneller feinen Faden als mit 1:12 :happy: Und abgerissen wird er auch nicht so leicht. Da ich nicht richtig weiss, was ich mit extradünnem Baumwollgarn anfangen soll (irgendwelche Ideen für Leute ohne Webstuhl, die keine Lust haben, Untersetzer zu häkeln?), habe ich meine 280 g Punis erst mal beiseite gelegt und den Rest Seide/Babykamel verarbeitet, der am Spinnrad so eklig zu spinnen war.

Damit ich leichter verzwirnen kann, habe ich mir eine Spindel-Lazy-Kate gebaut, nach Alden Amos (S. 180). Im Endeffekt (Zweifachzwirn) habe ich 51 m aus 7 g gekriegt (ca. 22 wpi) - ich bin richtig stolz!

Ich sollte wirklich endlich mein grosses Spindelrad bauen - die Fahrradfelge liegt schon seit Ewigkeiten in der Werkstatt. Fortsetzung folgt!

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 Betreff des Beitrags: Re: Spinnen mit der Charkha
BeitragVerfasst: Fr 11. Jul 2008, 04:29 
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Tahkli
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im alten Forum geschrieben am 06.01.2007 - 23:35


....ja, so geht´s mir auch. Es macht echt Spaß auf dem Charkha, ergibt mühelos Nähfaden-dünnes Garn - aber was mach ich damit? Weben will ich zwar irgendwann auch mal machen, bisher nur Anfängerkurs, aber eigentlich auch nicht unbedingt Küchentücher oder sowas.... Jemand eine gute Idee?


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 Betreff des Beitrags: Re: Spinnen mit der Charkha
BeitragVerfasst: Fr 11. Jul 2008, 04:30 
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Taiga-Rad

Registriert: Sa 12. Jul 2008, 12:48
Beiträge: 907
Postleitzahl: 44670

im alten Forum geschrieben am 08.01.2007 - 18:38


Ja, zwei:

1. Brettchenweben (Anleitung gibt's bei Flinkhand): Ich habe mir ein wunderschönes Uhrenamband gemacht - um dann festzustellen, dass die Seide nicht farbecht ist. Überhaupt ist Seide nicht besonders zum Tragen geeignet... Aber brettchengewebte Bänder sind grundsätzlich toll, und die Technik ist faszinierend (und für die "Brettchen" braucht man nur den Karton aus Hemdenpackungen o. ä., eine Schere und einen Locher).

2. Dünnes Wollgarn spinnen, verwirnen, und Spitzen stricken. Das gerade rausgekommene Buch "Victorian Lace Today" ist unheimlich anregend - nur brauchen die grossen Tücher alle kilometerweise Wolle....

Spitzen klöppeln könnte man natürlich auch damit, aber das ist eine Arbeit, zu der ich nicht genug Geduld habe (nee, noch nie probiert, aber zugeschaut - den Klöpplerinnen gilt meine tiefste Bewunderung).

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 Betreff des Beitrags: Re: Spinnen mit der Charkha
BeitragVerfasst: Di 26. Aug 2008, 08:30 
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Tahkli

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Soso....ihr wißt nicht, was mit dünnem faden machen und ich weiß nicht, wie schneller dünnen Faden kriegen....

Ich stricke uuuunheimlich gerne Lace-Sachen, so wie in dem oben schonmal erwähnten "Victorian Lace today".
Mein Problem ist, daß ein Faden mit Lauflänge von > als 800m (doppelfädig) auf meinem Henkys eine kleine Ewigkeit braucht.
Ich hab keine Ahnung vom Spinnen mit einer Charka, werde mich aber wohl mal intensiver damit befassen müssen....

liebe Grüße, angi

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 Betreff des Beitrags: Re: Spinnen mit der Charkha
BeitragVerfasst: Mo 8. Sep 2008, 14:47 
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Tahkli
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Registriert: Sa 16. Aug 2008, 09:59
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:shock: , Angi, ich erblasse, 800 m LL !! Wahnsinn !! Das sind so nähgarnfeine Spinnresultate, oder ?

_________________
Wollige Grüße,

Andrea


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 Betreff des Beitrags: Re: Spinnen mit der Charkha
BeitragVerfasst: Mo 4. Jul 2011, 19:19 
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Akha-Spindel

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Für diejenigen, die gerne ein Spinnrad mal selbst bauen wollen und Holz sehr gerne mögen, habe ich eine Idee, wie man das Antriebsrat billig für etwa 5 Euro bekommen kann. Ich habe kreisrunde große Schneidebretter aus harten Arhornholz verwendet, die eigentlich für den Küchengebrauch benutzt werden. Man kann bei einen Spinnrad sogar zwei Antriebsräder benutzen, die mit Übersetzungen verbunden sind. Man braucht nur noch am Brettrand eine Nut reinfräsen, was man notfalls auch mit der Bohrmaschine machen kann, wenn beim Brett exakt in der Mitte ein Loch bohrt und dann das Brett auf einen Dorn auf die Bohrmaschine setzt, so daß sich das Brett dreht, so kann mit einer Klinge eine Nut gefräßt werden.

Gruß Wolfgang


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