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Forum rund um das Spinnen mit Spinnrad und Handspindel
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BeitragVerfasst: Do 31. Dez 2015, 10:46 
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Flügelspinnrad

Registriert: Fr 20. Mai 2011, 15:26
Beiträge: 568
Postleitzahl: 84405
Land: Deutschland
Tulipan hat geschrieben:
Die Feineinstellung erfolgt über die Spannung der Antriebsschnur. Wenn die etwas gelockert wird, kann sie auch mal durchrutschen, dadurch wird der Einzug weicher.


Beim Flügelgebremsten eher nicht nur, sondern auch. Da hängt der Einzug auch (und bei neueren Rädern mit PU-Rimen nur) davon ab, wie groß die Reibung des Flügels im Lager ist.
Du kannst das Leder (ist es Leder?) ölen oder fetten und probieren, ob es besser wird, wobei manche Lederfette auch eine zusätzlich bremsende Wirkung haben oder anders wirken, wenn sie (durch die Reibung) warm werden.
Wenns meines wäre, würde ich das Bremsleder da, wo der Flügel drinliegt, mit wenig Ballistol "pflegen".

LG Hummelbrummel

_________________
http://www.hummelbrummel.blogspot.de/


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BeitragVerfasst: Do 31. Dez 2015, 11:08 
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Kreuzspindel

Registriert: Mi 18. Nov 2015, 17:28
Beiträge: 38
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland
Hey, danke schön!

Das Leder an der Flügelbremse war quasi frisch eingebaut (weiches WIldleder) und war richtig warm vom spinnen. Ich hab´s ein bischen geölt, wird besser.
Ganz glücklich bin ich nicht, man muß wirklich ziemlich heftig "trampeln", nachdem ich gestern den ganzen Tag über gesponnen hab, hat mir ziemlich der Fuß weh getan. So richtig leichtgängig ist das noch nicht.
Das Schwungrad eiert ziemlich rum, da kann ich bestimmt noch für ruhigeren Lauf sorgen, scheinbar ist eine der beiden Gabeln tiefer ausgeschlagen.
Werde mal noch ein wenig rumprobieren. Ist an der Stelle ein Lederlager sinnvoll? Damit könnte ich die Gabeln wieder auf gleiche Höhe bringen.
Jessas, die Oma muß ganz schön zäh gewesen sein...

Euch einen guten Rutsch,
LG,
Iris


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BeitragVerfasst: Fr 1. Jan 2016, 19:39 
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Spinning-Jenny
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Registriert: Mo 7. Jul 2008, 01:10
Beiträge: 3670
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Wohnort: Flensdorf
Land: Deutschland
Zitat:
Das Leder an der Flügelbremse war quasi frisch eingebaut (weiches WIldleder) und war richtig warm vom spinnen. Ich hab´s ein bischen geölt, wird besser.

Fetten ist evtl. besser. Leder kann durch Ölen steif und brüchig werden. Kein Lederfett oder Schuhwachs (farblos, das Zeug für Wanderschuhe) im Haus? ... oder Vaseline?

Zitat:
Das Schwungrad eiert ziemlich rum, da kann ich bestimmt noch für ruhigeren Lauf sorgen, scheinbar ist eine der beiden Gabeln tiefer ausgeschlagen.

Typische Abnutzungserscheinung. Das Lager wo die Kurbel sitzt d.h. die Trittstange angreift ist größeren Belastungen ausgesetzt und dementsprechend gerne stärker abgenützt.
Dreh das Rad mal mit der Hand oder lass jemand anderes langsam treten und beobachte, ob das Schwungrad nur schief in den Lagern steht und deshalb 'eiert' oder ob das Rad ansich verzogen ist und eher achtförmig eiert (falls verständlich ist, was ich meine).

Zitat:
Werde mal noch ein wenig rumprobieren. Ist an der Stelle ein Lederlager sinnvoll? Damit könnte ich die Gabeln wieder auf gleiche Höhe bringen.

Jupp ... wäre ideal. Am besten auf beide Seiten - halt auf einer Seite mehr auffüttern, dass die Höhe stimmt und das Rad nicht mehr eiert.

Zitat:
Das Leder an der Flügelbremse war quasi frisch eingebaut (weiches WIldleder) und war richtig warm vom spinnen.

mhhh .... so arg sollte das nicht sein. Bei meinem Symphonie und mit 20+-Übersetzung wurden die Lederlager kaum warm.
-> würde auf zu viel Reibung tippen
-> keine Schmierung -> fetten ist besser als Ölen. Hast Du zufällig Schuhwachs für Wanderstiefel (welches man mit Hilfe eines Föns aufträgt). Dann würde ich die Lager zuerst damit behandeln und danach fleißig fetten, bis es sich eingelaufen hat - ansonsten einfach nur viel fetten, in kürzeren Abständen

-> mhhh ... hast Du vielleicht eine zu starke Antriebsriemenspannung, so dass der Flügel unnötig arg in die Lager gepresst wird?
-> das könnte mit einer der Gründe sein, warum das Treten so schwer geht.

Hast Du das Rädchen sofort in Betrieb genommen ... oder was hast Du ansonsten wartungstechnisch vorgenommen?
Hast Du mal ohne Treibriemen getreten und das Schwungrad mal einfach mit der Hand angeschubst? Wie leicht dreht es sich?
Wie sehen die Lager des Schwungrades aus? Hast Du das Rad einmal abgenommen?
Entferne Schmutz, verharztes Fett u.ä. .... wenn möglich baue Lederlager unter.
Wenn Du Lager schmieren willst, wo sich Metall in Holz dreht, dann bitte nie ölen (öl lässt das Holz aufquellen und dann geht es eher schwerer und klemmt). Holz kannst Du sehr gut wachsen (mit Bienen-/Kerzenwachs einreiben oder mit heißem Wachs ausgießen). Bewegt sich das Lager nicht schnell (z.B. wenn die Trittachse in Holz gelagert ist) reicht das völlig. Bei einer Schwungradachse würde ich nach dem Wachsen noch etwas fetten. Das wachst verschließt die Holzporen und kein Fett kann mehr eindringen.

Wie leicht dreht sich der Spinnflügel in seiner Halterung und wie leicht die Spule auf dem Spinnflügel (ohne Treibriemen drauf, komplett gelöste Flügelbremse)?
Wie sehen die Spinnflügelachse und die Spule innen aus? Müssen sie mal gereinigt werden?

Hast Du die Lederlaschen am Tritt gefettet (oder gewachst)?

_________________

Meine Seiten: www.spinntantchen.de und www.nadelbindung.de



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