handspinn-forum.de

Forum rund um das Spinnen mit Spinnrad und Handspindel
Aktuelle Zeit: Fr 25. Mai 2018, 06:17

Alle Zeiten sind UTC+01:00




Ein neues Thema erstellen  Auf das Thema antworten  [ 25 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige 1 2 3 Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Mo 23. Jan 2017, 19:04 
Offline
Fallspindel

Registriert: Di 14. Mai 2013, 11:05
Beiträge: 65
Postleitzahl: 67346
Land: Deutschland
hallo Carlina,
klar kannst du mir eine pn schicken :) ich vermute bei deiner Frage nach dem Gewicht geht es um die Lauflänge, die Alpaka im Vergleich zu derselben Menge(gewichtsmäßig) Wolle hat, ich grabe nachher mal in meinem Vorrat ob ich zwei ähnlichschwere und dicke Stränge Wolle und Alpaka habe und zähle die Runden im Strang.
Zu der Alpakawolle: ich arbeite tatsächlich mit Rohwolle direkt nach der Schur; finde ich bei Alpaka, da es keinen Fettanteil in der Faser hat, aber nicht schlimm, aber es muß klar sein das das Vlies noch Heu und Grasteile enthält :) Ich verziehe die Fasern nur mit den Händen um den groben Schmutz zu entfernen und die Stapel aufzulockern, beim Spinnen gibt das aber trotzdem schwarze Finger und eventuell einen schwarzen Strich am Einzug (Alpakas lieben Staubbäder :) ), ich wasche die Stränge immer erst nach dem Spinnen und Haspeln im Wollwaschprgogramm in der Waschmaschine mit 600-800 Umdrehungen, das hat bisher immer gut geklappt.
Ich versuche mal ob ich ein paar Bilder einstellen kann mit Rohwolle und gesponnener..
LG
Lea


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Mo 23. Jan 2017, 19:56 
Offline
CD-Spindel

Registriert: Sa 21. Jan 2017, 16:33
Beiträge: 21
Postleitzahl: 0
Wohnort: irgendwo im Norden
Land: Deutschland
Hummelbrummel hat geschrieben:
Hallo Carlina,
...
Viele Grüße
Hummelbrummel


Hallo Hummelbrummel,

ganz herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort. Wow!

Wie ich Lea schon antwortete, ist mir natürlich klar, dass die Empfindlichkeit von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Aber ich habe ja geschrieben, was mir Probleme bei der Entscheidungsfindung bereitet.

Und ja, Wolle ist ein Naturprodukt und eben natürlichen Schwankungen unterworfen, wenn es nicht bis zur Unkenntlichkeit industriell verarbeitet ist. Ich sehe das wie Du, so ist es eben und das ist auch gut so. Wenn ich das nicht so sehen würde, müsste ich Industriegarn kaufen. Für manche Sachen mache ich das auch. Grundsätzlich und immer werde ich da aber nicht fündig.

Dass Merino aus Australien am kuscheligsten ist und das Deutsche Merino nicht ganz so kuschelig, war mir klar, das hatte ich irgendwo gelesen. Aber dass der Unterschied so extrem ist, hätte ich nicht gedacht. Aus meinem gekauften Merinogarn entsteht jetzt eben wirklich wieder eine rustikale, kratzige Wolljacke – und dabei ist der Bedarf an so etwas bei mir schon gedeckt ;) . War nicht das, was ich gesucht hatte...

Vielen Dank, dass Du noch etwas genauer erklärt hast, dass die Weichheit auch von der Art des Spinnens abhängt.

Um es vorneweg zu sagen, wir haben damals einfach gesponnen, so, wie wir dachten, dass es richtig ist. Ich hatte damals gelernt, dass man immer quer zur Faser spinnt. Ich war etwas verwundert, als ich vor Kurzem in einem Video sah, dass dort in Richtung der gekämmten Faser gesponnen wurde. Nach Deiner Erklärung weiß ich jetzt, dass beides seine Berechtigung hat, je nachdem, was man für einen Faden haben möchte.

Und dann setzt es bei mir leider aus. Es wird mir zu viel, mich mit Haut und Haaren in die Wissenschaft des Spinnens zu stürzen. Ich möchte einfach für einen bestimmten Verwendungszweck das Garn selbst herstellen, um ein Kleidungsstück (oder mehrere) meinem Bedarf entsprechend herzustellen, weil ich im Handel nicht bekommen kann, was ich haben möchte bzw. was ich brauche.

Hmmm. Also kurz ausgedrückt, ergibt quer zur Faser gesponnene Wolle ein weicheres Garn? Das würde ja in der Tat voraussetzen, dass das Ausgangsmaterial gekämmt ist. Oder man spinnt aus der Locke quer, oder? So hat das meine Mutter damals gemacht. Hm. Das mit dem langen und kurzen Auszug habe ich leider noch nicht ganz verstanden, da muss ich nochmal nachlesen.

Bluefaced Leicester – vielen Dank für den Tipp. Der Name taucht hier im Forum ja häufiger auf, meine ich gesehen zu haben. Ich kenne diese Rasse noch nicht und werde mich mal einlesen und schauen, ob das was für mich ist und wo ich fündig werden kann. Klingt auf den ersten Blick auf jeden Fall vielversprechend und spannend. Im Gegensatz zu Merino aus Australien, Chile oder Südafrika ist eine europäische Quelle auf jeden Fall regional :-).

„Rohwolle“ – ja in der Tat, damit meine ich einfach unversponnene Wolle. Für mich erstmal egal in welchem Zustand. Ob gewaschen, gekämmt, kardiert etc. würde ich separat spezifizieren. Sollte ich im Internet bei einer Stichwortsuche dann stattdessen nach Wollvlies, Kammzug oder Kardenband suchen?

Micron – das war für mich jetzt einfach ein relativ objektiver, vergleichbarer Wert, nach dem ich gegangen bin. Aber wenn der auch nicht hilft... Ansonsten ist Weichheit ja subjektiv... Wie soll man da dann einfach aufgrund einer subjektiven (und oft sehr dürftigen) Beschreibung entscheiden...

Du hast mir eine Menge „Futter“ gegeben, da werde ich noch länger drüber nachdenken und überlegen. Vielen Dank! Und Danke auch für die Links, da werde ich mich auch mal umschauen.

_________________
Schöne Grüße
Carlina wie die Silberdistel


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Mo 23. Jan 2017, 20:11 
Offline
CD-Spindel

Registriert: Sa 21. Jan 2017, 16:33
Beiträge: 21
Postleitzahl: 0
Wohnort: irgendwo im Norden
Land: Deutschland
lea67 hat geschrieben:
ich vermute bei deiner Frage nach dem Gewicht geht es um die Lauflänge, die Alpaka im Vergleich zu derselben Menge(gewichtsmäßig) Wolle hat


Ja, genau, Lauflänge. Oder: Wie schwer wäre derselbe Pullover wenn er aus Schurwolle und wenn er aus Alpaka gestrickt werden würde... Ganz grob. Beim Kauf von Vliesen geht es ja nach Gewicht. :)

Bei der Wolle, die ich bisher verarbeitet habe, musste ich auch ab und zu immer noch Strohstückchen rauspflücken. Aber ich habe gelesen, dass das bei Alpakas grundsätzlich nicht so schlimm wäre. Wäre also wohl für mich machbar. Und man kann sich ja ein Tuch auf den Schoß legen...

Dass man die Wolle gefahrlos in der Waschmaschine waschen kann, daran muss ich mich erst gewöhnen. Bisher wasche ich meine Wollsachen in der Regel mit der Hand...

_________________
Schöne Grüße
Carlina wie die Silberdistel


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Mi 25. Jan 2017, 00:20 
Offline
Spinning-Jenny
Benutzeravatar

Registriert: Mo 7. Jul 2008, 01:10
Beiträge: 3678
Postleitzahl: 24943
Wohnort: Flensdorf
Land: Deutschland
Zitat:
„Rohwolle“ – ja in der Tat, damit meine ich einfach unversponnene Wolle. Für mich erstmal egal in welchem Zustand. Ob gewaschen, gekämmt, kardiert etc. würde ich separat spezifizieren. Sollte ich im Internet bei einer Stichwortsuche dann stattdessen nach Wollvlies, Kammzug oder Kardenband suchen?


Zitat:
Oder: Wie schwer wäre derselbe Pullover wenn er aus Schurwolle und wenn er aus Alpaka gestrickt werden würde... Ganz grob. Beim Kauf von Vliesen geht es ja nach Gewicht.

Das ist schon wieder eine extrem schwierig zu beantwortende Frage, die eigentlich nur jemand beantworten könnte, der zwei identische Pullover, mit identisch gesponnenem Garn (sowohl von der Spinntechnik als auch von der Garnstärke) produziert hat. Das werden wohl die wenigsten von uns schon mal so gemacht haben.
Zumal Deine Ausgangsfrage ja schon unpräzise ist, denn Schurwolle ist nicht gleich Schurwolle und welche Schurwolle soll denn dann mit Alpaka verglichen werden?

Ganz allgemein sind Alpaka-Fasern sehr viel wärmender als Schafwollfasern. Deshalb verarbeitet man mit Alpaka eher zu dünneren Garnen/Kleidungsstücken. Würde man sie so dick stricken wie Schafwollpullis könnte man sie wohl nur im Sibirischen oder Arktischen Winter anziehen. Von daher bringt - meiner Meinung nach - ein derartiger Vergleich auch nichts.
Zumal es ja wieder etwas persönliches ist, wie leicht man friert und wie warm man den Pulli haben will. Ich habe einmal einen Pulli aus Alpaka produziert und ihn genau 1x angehabt und ihn dann an eine dauerfröstelnde Freundin verschenkt, weil ich darunter zerflossen bin.

Zitat:
Dass man die Wolle gefahrlos in der Waschmaschine waschen kann, daran muss ich mich erst gewöhnen. Bisher wasche ich meine Wollsachen in der Regel mit der Hand...

Das hängt extrem von der Waschmaschine ab. Mit meiner vorherigen Waschmaschine konnte ich auch filzfreudige Rohwolle waschen. Meine neue Waschmaschine - selber Hersteller und ebenfalls mit Handwasch-Kalt-Programm - kommen Pullover mit leicht angefilzter Oberfläche heraus.

Zitat:
Es wird mir zu viel, mich mit Haut und Haaren in die Wissenschaft des Spinnens zu stürzen. Ich möchte einfach für einen bestimmten Verwendungszweck das Garn selbst herstellen, um ein Kleidungsstück (oder mehrere) meinem Bedarf entsprechend herzustellen, weil ich im Handel nicht bekommen kann, was ich haben möchte bzw. was ich brauche.

Aber genau da beißt sich doch der Fuchs in den Schwanz. Du möchtest ein ganz spezielles Garn zu einem speziellen Zweck herstellen, möchtest Dich aber nicht weiter mit den Hintergründen und der Technik des Spinnens beschäftigen.
Wir können doch so nicht alleine durch eine Materialberatung erreichen, dass genau dieses Garn herauskommen wird.
Da wird dann nichts anderes übrigbleiben, als entsprechende Fasern zu bestellen und zu schauen, ob Du mit Deiner Spinntechnik zu dem gewünschten Ergebnis kommst.

Meine Mutter und meine Tante haben in den 80er Jahren spinnen gelernt. Und da ist man ganz anders an die Sache herangegangen als heute. Da hat man sich einfach ein Spinnrad beim Dorftischler geholt und hat irgenwie Garne fabriziert. Das Hintergrundwissen und das Wie und Warum hat damals keine Rolle gespielt. Und was damals so produziert wurde, das wollte ich nicht spinnen oder verarbeiten. Das Garn war total überdreht und extrem ungleichmäßig. Wobei ich zur Rechtfertigung sagen muss, sie konnten nichts dafür, denn der Dorftischler hat nach Drechselplan XY Spinnräder produziert, ohne etwas von der Materie zu verstehen und heraus kam ein Rad, bei dem man den Einzug viel zu gering war und gar nicht verstellt werden konnte, d.h. sie konnten damit auch nichts anderes spinnen. Aber damals war das völlig o.k. so. Alle spannen so und liefen in den Sachen daraus herum.
Die Herangehensweise an das Spinnen hat sich halt in der Zwischenzeit total gewandelt. Wenn Du auch in dieser Zeti Spinnen gelernt hast, kann ich sehr gut verstehen, dass das meiste, was Du hier liest totales Neuland für Dich ist.

Und noch was am Rande:
Was für ein Spinnrad hast Du?
Alpakas haben sehr glatte Fasern ohne Wollfett, d.h. sie sind sehr flutschig und wollen etwas anders versponnen werden als Schafwolle. Auf jeden Fall brauchen sie wesentlich mehr Drehung für einen stabilen Faden, d.h. ein Rad mit etwas höherer Übersetzung und runterregelbarem Einzug wäre von Vorteil. Mit einem flügelgebremsten 'Trecker' mit langsamen Übersetzung könnte es etwas schwieriger werden Alpaka zu verarbeiten.

Zitat:
Eine Übersicht aller erhältlichen Wollarten mit Mikronwert, Eigenschaften, Verarbeitungsart und Verwendungszweck habe ich bisher nicht finden können – eher über die Schafrassen und deren Geschichte.


Hier in dem diesem Thread findest Du Links zu verschiedenen Sammlungen von Schafsrassenbeschreibungen:
viewtopic.php?f=53&t=237
Für viele Rassen findet man dort auch Micron-Angaben - aber das sind halt nur rassetypische Durchschnittswerte und betrifft meist auch nur Schafrassen, deren Fasern kommerziell verwertet werden. Und diese Angaben müssen dann nicht unbedingt mit dem Schaf, von dem Du die Wolle hast, übereinstimmen.

Wenn Du bei einem Händler Micron-Angaben findest, dann hat entweder der Verkäufer (Schafhalter) oder der Händler die Partie entsprechend testen lassen. Hier in Deutschland lässt sich mit der Wolle kein Geld verdienen, warum sollte also ein Schafhalter auch noch Geld in ein teures Testverfahren oder in teure Prüfinstrumente investieren?
Wenn Du hier Fasern mit Micronangaben findest, sind das meist solche aus Australien, Südamerika, Neuseeland oder wo es ansonsten noch Massenschafhaltungen zur Wollproduktion gibt.

_________________

Meine Seiten: www.spinntantchen.de und www.nadelbindung.de



Nach oben
   
BeitragVerfasst: Mi 25. Jan 2017, 08:28 
Offline
Flügelspinnrad

Registriert: Fr 20. Mai 2011, 15:26
Beiträge: 569
Postleitzahl: 84405
Land: Deutschland
Liebe Carlina,

ich kann Dich total gut verstehen, denn so ziemlich alle Gedanken, die Du da formulierst, habe ich vor 7 Jahren auch schon mal gedacht.

Und mittlerweile habe ich dann doch eine Menge spannende Erfahrungen gesammelt und Wissen angehäuft, was sich vielleicht auf den ersten Blick "erschlagend" anhört, meinen Blick aber in sehr viele Richtungen sehr bereichert hat.

Wie Sinntantchen schreibt: "Mal eben den perfekten Pulli nach meinen persönlichen Wünschen selber spinnen uns stricken" geht halt nicht.

Man kann natürlich schon mal schnell einen Pulli spinnen und stricken und ist am Ende so stolz darauf, dass man ihn zu seinem "Wunschpulli" erklärt.
Ist auch keine schlechte Idee.

Zum BFL (siehe oben): Ich würde den Kammzug längs der Fasern spinnen, also so vors Spinnrad halten, dass man einfach die Fasern geradeaus auszieht (Kurzer Auszug).
Das wäre "so auf die Schnelle für ein vielseitig verwendbares und relativ leicht zu spinnendes Garn" meine "Allround-Empfehlung". Wobei wie gesagt alles relativ ist.

Zum Alpaka:
Meine Versuche, mir mal einen schicken, ökölogisch und fair produzierten Alpaka-Pulli zu kaufen, scheiterten daran, dass der mich entsetzlich kratzte und stichelte, den hätte ich nicht mal über der Bluse tragen können (was bei mir bei robuster Schwarzkopfschafwolle kein Problem ist.)
Mittlerweile habe ich auch Alpaka-Rohwolle (frisch ab Tier aus der Nachbarschaft) hier und davon ca 100g versponnen.
Ich habe mich dann doch entschieden, die Fasern vor der Verarbeitung zu waschen, weil ich
- den Geruch nicht mag
- den Staub im Wohnzimmer nicht mag
- von Erfahrungen gelesen habe, dass die feinen Alpaka-Fasern zusammen mit dem Sand und Staub da drin schon bei manchen Spinnrädern Rillen und Kerben in das Einzugsloch geschliffen haben.
Die Handstulpen aus meiner gesponnenen Alpaka-Wolle habe ich verschenkt. Ich hätte sie wohl am Handgelenk ertragen, aber ein Genuss war es nicht.
Und dass der Rest Alpaka noch gewaschen und ansonsten unverarbeitet vor sich hindümpelt, liegt daran, dass ich wenig Lust darauf habe....
Aber dann bin ich doch neugierig, ob die Fasern von dem weißen Tier anders sind als die von dem beigen oder dem braunen (es sieht nämlich ganz danach aus....) und irgendwann werde ich da weiterspinnen.
Allerdings sind "meine" Tiere in einer Art "Streichelzoo" und nicht auf Fasern gezüchtet.
Die in dem Post weiter oben empfohlenen Fasern können auch wieder ganz anders sein....

Das nur am Rande.

Spinnen ist ein sehr interessantes uns spannendes Hobby - wirklich.

Viele Grüße
Hummelbrummel

_________________
http://www.hummelbrummel.blogspot.de/


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Do 26. Jan 2017, 09:26 
Offline
CD-Spindel

Registriert: Sa 21. Jan 2017, 16:33
Beiträge: 21
Postleitzahl: 0
Wohnort: irgendwo im Norden
Land: Deutschland
Hallo Spinntantchen,

vielen Dank für Deine Mühe, mir zu antworten.

spinntantchen hat geschrieben:
Das ist schon wieder eine extrem schwierig zu beantwortende Frage...
...Zumal Deine Ausgangsfrage ja schon unpräzise ist...


Bitte nehme mir das nicht übel, aber leider finde ich Deine Antworten belehrend und sehr (ab-)wertend. Dabei habe ich mein Anliegen in einen Kontext gesetzt, so dass man durchaus nachvollziehen könnte, worum es mir geht. Ich bin mir durchaus bewusst, dass die Schafrassen unterschiedliche Wolle produzieren, die auch unterschiedlich versponnen würden und dass jeder Spinner seine eigene Technik hat. Es geht mir um eine „Hausnummer“. Denn ich möchte, wenn ich Alpaka bestellen würde, weder so viel übrig haben, dass ich noch hundert Jahre davon hätte, noch möchte ich Gefahr laufen, dass die Wolle am Ende für mein Projekt nicht ausreicht – wie es mir bei meinem Gotlandschaf ergangen ist. Wenn Du das nicht in Relation setzen kannst, auch nicht ganz grob, ist das völlig in Ordnung. Das kann man dann einfach sagen, wertfrei, oder man braucht dann auch nichts dazu sagen.

spinntantchen hat geschrieben:
Ganz allgemein sind Alpaka-Fasern sehr viel wärmender als Schafwollfasern. Deshalb verarbeitet man mit Alpaka eher zu dünneren Garnen/Kleidungsstücken.


Ich glaube, ich hatte schon geschrieben, dass ich dünn spinnen möchte. Mit manchen Fasern geht das ja nicht so gut, und mit anderen besser. Und ja, das Kleidungsstück soll wärmen und nicht nur zur Zierde da sein.

Was wolltest Du mir mit meinem Zitat zur „Rohwolle“ sagen? Ich habe das nicht verstanden.

spinntantchen hat geschrieben:
Das hängt extrem von der Waschmaschine ab. Mit meiner vorherigen Waschmaschine konnte ich auch filzfreudige Rohwolle waschen. Meine neue Waschmaschine - selber Hersteller und ebenfalls mit Handwasch-Kalt-Programm - kommen Pullover mit leicht angefilzter Oberfläche heraus.


Danke für diesen Erfahrungswert. Ich denke, ich werde eher vorsichtig sein.

spinntantchen hat geschrieben:
Aber genau da beißt sich doch der Fuchs in den Schwanz. Du möchtest ein ganz spezielles Garn zu einem speziellen Zweck herstellen, möchtest Dich aber nicht weiter mit den Hintergründen und der Technik des Spinnens beschäftigen.
Wir können doch so nicht alleine durch eine Materialberatung erreichen, dass genau dieses Garn herauskommen wird.
Da wird dann nichts anderes übrigbleiben, als entsprechende Fasern zu bestellen und zu schauen, ob Du mit Deiner Spinntechnik zu dem gewünschten Ergebnis kommst.


Das kann man alles auch wertfrei und ohne Vorwürfe sagen. Ich habe bereits ziemlich ausführlich ausgeführt, dass ich spinnen kann und kein kompletter Neuling bin, der nun das erste Mal vor einem Spinnrad sitzt. Ich suche Anhaltspunkte, weil ich durch die Materialangaben diverser Wollhändler und Schäfereien ziemlich frustriert bin und nichts komplett Falsches kaufen möchte. Was ist falsch daran, dann an einem Ort, wo sich Leute mit Erfahrung in der Verarbeitung verschiedener Fasersorten tummeln, nachzufragen?

Was wären für Dich "entsprechende Fasern"?

spinntantchen hat geschrieben:
Meine Mutter und meine Tante haben in den 80er Jahren spinnen gelernt. Und da ist man ganz anders an die Sache herangegangen als heute. Da hat man sich einfach ein Spinnrad beim Dorftischler geholt und hat irgenwie Garne fabriziert. Das Hintergrundwissen und das Wie und Warum hat damals keine Rolle gespielt. Und was damals so produziert wurde, das wollte ich nicht spinnen oder verarbeiten. Das Garn war total überdreht und extrem ungleichmäßig. Wobei ich zur Rechtfertigung sagen muss, sie konnten nichts dafür, denn der Dorftischler hat nach Drechselplan XY Spinnräder produziert, ohne etwas von der Materie zu verstehen und heraus kam ein Rad, bei dem man den Einzug viel zu gering war und gar nicht verstellt werden konnte, d.h. sie konnten damit auch nichts anderes spinnen. Aber damals war das völlig o.k. so. Alle spannen so und liefen in den Sachen daraus herum.


Auch das ist wieder sehr wertend.

Ich bin mit meinen früher gefertigten Pullovern sehr zufrieden gewesen und habe sie gerne getragen. Und was „alle“ so machten – keine Ahnung. Ich kenne keine anderen Spinner und unterwerfe mich in der Regel auch keinem „Mainstream“. Das Ergebnis meiner letzten Spinnerei habe ich in einem anderen Thread gezeigt. Ich hätte es gerne in meine Vorstellung eingebunden, aber da ging es nicht, Fotos einzustellen. In meinen Augen sieht das Garn weder überdreht noch extrem ungleichmäßig aus...

spinntantchen hat geschrieben:
Die Herangehensweise an das Spinnen hat sich halt in der Zwischenzeit total gewandelt. Wenn Du auch in dieser Zeti Spinnen gelernt hast, kann ich sehr gut verstehen, dass das meiste, was Du hier liest totales Neuland für Dich ist.


Wieder wertend. Ich würde mal sagen, dass die Herangehensweisen nichts mit dem spezifischen Handwerk an sich zu tun haben. Schließlich ist das Spinn-Handwerk schon uralt und wurde in den letzten Jahren nicht neu erfunden. Der eine will halt eine Wissenschaft draus machen und quasi eine „Lehre“ machen, alles wissen, alles ausprobieren, ein Faserlexikon zu Hause anlegen und seine gesamte Freizeit nur noch diesem einen Hobby widmen. Das ist in Ordnung. Soll jeder machen, wie er das möchte. Ich finde es aber genau so legitim, wenn jemand das nicht so machen möchte. Und das hat mit Zeitgeist nichts zu tun. Ich bin kein Profi, war es damals nicht, bin es heute auch nicht und habe absolut keine Ambitionen, Profi zu werden. Ich spinne für den eigenen Bedarf, nicht für den Verkauf.

spinntantchen hat geschrieben:
Was für ein Spinnrad hast Du?


Ein sehr schönes.

Keins von der Stange, aber auch keins vom Dorftischler irgendwie zusammengezimmert. Meine Mutter hatte eins von Ashford, darauf habe ich auch zuerst gesponnen.

spinntantchen hat geschrieben:
Alpakas haben sehr glatte Fasern ohne Wollfett, d.h. sie sind sehr flutschig und wollen etwas anders versponnen werden als Schafwolle. Auf jeden Fall brauchen sie wesentlich mehr Drehung für einen stabilen Faden, d.h. ein Rad mit etwas höherer Übersetzung und runterregelbarem Einzug wäre von Vorteil. Mit einem flügelgebremsten 'Trecker' mit langsamen Übersetzung könnte es etwas schwieriger werden Alpaka zu verarbeiten.


Vielen Dank für den Hinweis.

spinntantchen hat geschrieben:
Hier in dem diesem Thread findest Du Links zu verschiedenen Sammlungen von Schafsrassenbeschreibungen: viewtopic.php?f=53&t=237


Vielen Dank. Den Thread habe ich schon gesehen. Es ist aber nicht das, was ich gemeint habe. Es ist keine Übersicht, wo man auf einen Blick die Namen der verschiedenen Schafrassen hat mitsamt der Charakteristik der Wolle, voraussichtlichem Verwendungszweck und Micron-Zahl. So etwas hatte ich gesucht, aber bisher noch nicht gefunden, weder hier noch im Netz.

spinntantchen hat geschrieben:
Und diese Angaben müssen dann nicht unbedingt mit dem Schaf, von dem Du die Wolle hast, übereinstimmen.


Danke. Ja, das macht eine Entscheidung dann natürlich noch mal schwerer.

Zu Deinen weiteren Angaben zum Thema Micron danke ich Dir.

Ich erwarte von niemandem absolute Kaufempfehlungen, denen ich blind folge. Jeder mag andere Erfahrungen gemacht haben, kann eine Faser gar nicht oder eine andere sehr wohl empfehlen.
Man könnte meine Frage auch so beantworten, zum Beispiel: „Ich habe die und die Wolle/Faser, die so und so aufbereitet war, mit der und der Technik versponnen. Das Garn daraus finde ich am Hals (sehr) weich und angenehm.“

Am Ende denke ich über alle Antworten nach, ziehe meine Schlüsse daraus und entscheide, was ich versuchen möchte.

_________________
Schöne Grüße
Carlina wie die Silberdistel


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Do 26. Jan 2017, 09:34 
Offline
CD-Spindel

Registriert: Sa 21. Jan 2017, 16:33
Beiträge: 21
Postleitzahl: 0
Wohnort: irgendwo im Norden
Land: Deutschland
Hummelbrummel hat geschrieben:
ich kann Dich total gut verstehen, denn so ziemlich alle Gedanken, die Du da formulierst, habe ich vor 7 Jahren auch schon mal gedacht.

:lol:

Hummelbrummel hat geschrieben:
Und mittlerweile habe ich dann doch eine Menge spannende Erfahrungen gesammelt und Wissen angehäuft, was sich vielleicht auf den ersten Blick "erschlagend" anhört, meinen Blick aber in sehr viele Richtungen sehr bereichert hat.


Das bezweifle ich nicht. Meine Ambition ist im Moment aber eine andere. Was sich im Laufe der Zeit ergibt, werde ich zu schätzen wissen. Aber ich strebe nicht an, jetzt in eine Art „Lehre“ zu gehen und Profi zu werden. Wie gesagt, ich bin weder Profi, noch strebe ich an, einer zu sein. Und das ist für mich in Ordnung. Mein primäres Problem war ja jetzt, mich bei den verschiedenen Wollhändlern und Schäfereien zurecht zu finden und einzugrenzen, was für eine Wollsorte für mich in Frage kommen könnte und welche nicht. Für eine Draußenjacke wüsste ich inzwischen, welche Schafrasse ich wahrscheinlich wählen würde. Wenn ich an einem Teppich arbeiten möchte (auch ein Gedanke, den ich im Hinterkopf habe), habe ich auch drei Rassen im Sinn. Aber was feinere und trotzdem warme Strickware betrifft, die eben auch am Hals erträglich ist, war ich aufgeschmissen. Das Gotlandschaf fühlt sich in den Händen übrigens verstrickt durchaus weich an. Aber am Hals, wo die Haut empfindlicher ist, ist es halt etwas pieksig. Deswegen wollte ich mich nach etwas anderem umsehen.

Hummelbrummel hat geschrieben:
Zum BFL (siehe oben): Ich würde den Kammzug längs der Fasern spinnen, also so vors Spinnrad halten, dass man einfach die Fasern geradeaus auszieht (Kurzer Auszug). Das wäre "so auf die Schnelle für ein vielseitig verwendbares und relativ leicht zu spinnendes Garn" meine "Allround-Empfehlung".


Danke für den Tipp. Darf ich dazu noch etwas fragen? Ich habe jetzt mal Vergleiche von austral. Merino und BFL gelesen, woraus hervorgeht, dass die BFL-Faser sehr glatt ist und ein glattes, schimmerndes Garn ergibt, im Gegensatz zum Merino. Wärmt das denn trotzdem? Ich brauche durchaus etwas Wärmendes...

Auch vielen Dank für Deine Ergänzungen zum Alpaka. Das sind interessante Erfahrungen, die ich auf jeden Fall berücksichtigen werde. Eine Verkaufsquelle, nach der ich lea67 per PN gefragt habe, züchtet wohl auch nicht primär auf Faser. Mal sehen, was sie dazu sagt.

Hummelbrummel hat geschrieben:
Spinnen ist ein sehr interessantes uns spannendes Hobby - wirklich.


Unbestritten. :)

_________________
Schöne Grüße
Carlina wie die Silberdistel


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Do 26. Jan 2017, 11:39 
Offline
Tahkli

Registriert: Fr 10. Mai 2013, 14:45
Beiträge: 105
Postleitzahl: 83395
Land: Deutschland
Du glaubst, dass du eine einfache Frage gestellt hast und wir versuchen dir zu erklären, dass es ziemlich komliziert ist und von vielen Parametern abhängt. Ich hatte auch schon pieksige BFL. Leider gibt es kaum Läden, in denen man die Wolle auch mal befühlen kann, ein gewisses Risiko ist immer dabei.

Kennst du diese Seite:
http://www.worldofwool.co.uk/natural_wool_tops_and_fleeces.php
Das ist ein Großhändler, der auch shops in Deutschland beliefert, z. B. das Wollschaf, man kann aber auch direkt bestellen und sich um Beispiel Mischungen herstellen lassen.

Für meine letzte Strickjacke (Merino, 3fach-Zwirn, mit 3er Nadeln glatt rechts gestrickt, Gr. 36) habe ich 380 g gebraucht. Aber die Menge hängt wirklich von Faser, Spinntechnik, Zwirnung, Strickmuster (Kraus rechts schluckt mehr als glatt rechts etc.) und natürlich von der Kleidergröße ab, es nützt dir nichts, wenn wir dir hier eine Zahl nennen und du dann damit nicht auskommst.
Auf ravelry stellen viele Spinnerinnen ihre Projekte vor und schreiben oft auch Gewicht und Lauflänge dazu. Das hilft vielleicht bei der Orientierung.


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Do 26. Jan 2017, 13:09 
Offline
CD-Spindel

Registriert: Sa 21. Jan 2017, 16:33
Beiträge: 21
Postleitzahl: 0
Wohnort: irgendwo im Norden
Land: Deutschland
Tulipan hat geschrieben:
..., dass es ziemlich komliziert ist und von vielen Parametern abhängt.


Ich weiß, dass ich nach anekdotischen Angaben frage. Warum ist es so schwierig und ein Problem, die Parameter (die man kennt bzw. an die man sich erinnert) mit zu nennen? Du hast das jetzt mal gemacht, ich danke Dir dafür.

Diejenigen, die sowohl Alpaka als auch Schafwolle verarbeitet haben, können vielleicht sagen, ob sie im Verhältnis die Hälfte (vom Gewicht), ein Drittel, zwei Drittel oder... oder von der Schafwolle verarbeitet haben. Ungefähr. Und dazu etwas über die Spinntechnik und das Strickstück sagen. Es ging mir um den Vergleich Alpaka/Schafwolle, was das Gewicht betrifft, denn ich habe noch kein Alpaka verarbeitet.

Aber wenn mir das niemand sagen kann oder will, ist das auch in Ordnung. Ich habe schon ein paar sehr hilfreiche Tipps insgesamt bekommen, und darüber freue ich mich.

Auf ravelry kann ich mal schauen, ja, danke für den Tipp.

_________________
Schöne Grüße
Carlina wie die Silberdistel


Nach oben
   
BeitragVerfasst: Fr 27. Jan 2017, 13:13 
Offline
Flügelspinnrad

Registriert: Fr 20. Mai 2011, 15:26
Beiträge: 569
Postleitzahl: 84405
Land: Deutschland
Liebe Carlina,
auf meinem Blog, (Link unten) sammle ich mittlerweile bewusst die Daten (errechnete Lauflänge und Gewicht) von Socken, die ich aus selbstgesponnener Wolle mit den gleichen Stricknadeln in der gleichen Größe gestrickt habe.
(wenn Du auf das Label "aus handgesponnenem Garn" gehst, findest Du alle Angaben über Gewicht etc., auch für die Jacken, meist als "Memo" zusammengefasst)
Obwohl ich da auch nie eine Wissenschaft draus machen wollte, schreibe ich mir das mittlerweile immer auf, um Anhaltspunkte für weitere Socken zu gewinnen.

Nicht im Blog sind eine ärmellose Weste meines Mannes (Die hat er dauernd an und ich bekomme sie nicht mehr vor die Kamera, das waren ca 430g, die ich da versponnen hatte und komplett verbraucht) und meine beiden Pullis (weil vor meiner Bloggerzeit gestrickt), die wiegen ca 1kg (braune deutsche Merino, Nadelstätrke glaub ich 3,5 oder 4 - trage ich dauernd und immer, hier hatte ich zuwenig Garn und musste nachspinnen) und 550g (zwiebelschalengefärbte deutsche Merino mit der Strickmaschine (Flächen) und die Bündchen mit Nadeln 2,5 gestrickt, trage ich selten, weil er mich kratzt und nicht so gut passt, hier hatte ich aufgrund der Erfahrungen vom ersten Pulli viel zuviel Garn gesponnen.)

So wie Du habe ich mit großem Interesse die Angaben/Erfahrungswerte über den Verbrauch bei verschiedenen Kleidungsstücken – Ravelry ist da wirklich eine sehr gute Quelle – studiert und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass mir das alles nichts nützt.
Alles ist jedesmal anders.
Ich komme ums Ausprobieren nicht drum rum und habe die Suche nach der magischen Formel mittlerweile aufgegeben, habe mich entspannt und spinne vor mich hin, wie`s mir gerade in den Sinn kommt.

Spinntantchens Ausführungen empfinde ich übrigens nicht als wertend.
Das, was Du vielleicht als "wertenden Ton" aufgefasst hast, resultiert daraus, dass viele Deiner Fragen hier schon x Mal in irgendwelchen Formen auftauchen - auch ich habe sie seinerzeit mit meinen Worten gefragt - und Spinntantchen hier auf ihrem Forum (über das ich sehr dankbar bin) zum x-ten mal geduldig das Gleiche erklärt.

Schriftlich "hört" mal wohl manchmal was, was nicht gemeint war.

Viele Grüße
Hummelbrummel

PS: Was die Wärme von BFL und Merino betrifft, so hängt das von den Schafindividuen, die die Fasern geliefert haben sowie der individuellen Spinntechnik der Spinnerin ab. Um es genau beantworten zu können, müsste man eine Versuchsreihe mit vergleichbaren Parametern machen. Und die Ergebnisse wären dann auch nur genau auf diese einen beiden untersuchten Proben anzuwenden - nicht auf andere Chargen - und träfen nur auf die eine Spinnerin zu.
Aber beides ist Schafwolle und damit so warm wie Schafwolle.

_________________
http://www.hummelbrummel.blogspot.de/


Nach oben
   
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen  Auf das Thema antworten  [ 25 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige 1 2 3 Nächste

Alle Zeiten sind UTC+01:00


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 33 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Limited
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de