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BeitragVerfasst: So 17. Jun 2012, 17:52 
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Kreuzspindel

Registriert: So 17. Jun 2012, 17:25
Beiträge: 42
Postleitzahl: 0
Land: Oesterreich
Hallo,
ich bin neu im Forum und habe eine große Bitte!Kann mir jemand mit Alpakarohwolle weiterhelfen, ich verzweifle nämlich langsam.

Mein Problem ist folgendes:
Bei einem Alpakazüchter habe ich zum ersten Mal Alpakarohwolle gekauft und diese geschickt bekommen. Die Fasern sind ausgesprochen fein und die Farbe ist auch wunderschön, aber es ist total verdreckt, mit Unmengen an Einstreu und leider ist auch einiges an Nachschnitt dabei. Zuerst habe ich probiert das Einstreu und den anderen Dreck rauszuzupfen, aber das habe ich aufgegeben, da es nur endlos gedauert hat....
Danach habe ich versucht es ungewaschen zu kardieren (mit feinen Handkarden), aber ich habe immer so viele Knötchen drinnen, dass es überhaupt keinen schönen Faden abgibt und ich dauernd zupfen muss....Nun habe ich probiert es vorsichtig zu waschen, dazu habe ich zuerst den Nachschnitt und alle groben Verunreinigungen rausgezupft, es mit Wasser und Shampoo gewaschen, alles ganz behutsam. Das Waschen an sich hat gut funktioniert, aber danach habe ich die Wolle wieder kardiert und habe ganz viele Knötchen drinnen. Es ist zum Verzeifeln!

Meine Frage dazu, wieso habe ich immer so viele Knoten (bin noch nicht so erfahren mit den Handkarden) und kann es sein, dass ich die Wolle "zerzupft" habe??Oder mache ich was beim Kardieren falsch? Soll ich so lange Fasern besser kämmen? Bis jetzt habe ich oft gelesen, dass Alpaka kardiert wird.

100 g habe ich dann aus der Flocke gesponnen, was schon funktioniert hat, aber als ich die Wolle verzwirnt, gehaspelt und gewaschen habe, haben sich so komische Schlaufen gebildet. Woher kommen die? Habe ich die Wolle zu wenig lange gehaspelt (1 Tag)?

BITTE, BITTE kann mir jemand einen Rat geben, wie ich mit einem vertretbaren Arbeitsaufwand zu schöner Wolle komme?

Vielen Dank schon mal an dieser Stelle :)


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BeitragVerfasst: So 17. Jun 2012, 22:09 
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Spinning-Jenny
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Registriert: Mo 7. Jul 2008, 01:10
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Wohnort: Flensdorf
Land: Deutschland
Hallo Gloria,

herzlich willkommen im Forum, vielleicht nimmst Du Dir erst mal ein paar Minuten Zeit und stellst Dich hier im Vorstellungsforum einmal kurz vor, wie das bei uns üblich ist.

Zitat:
... aber es ist total verdreckt, mit Unmengen an Einstreu und leider ist auch einiges an Nachschnitt dabei. Zuerst habe ich probiert das Einstreu und den anderen Dreck rauszuzupfen, aber das habe ich aufgegeben, da es nur endlos gedauert hat....

Aber anders als mit rauslesen wirst Du den Nachschnitt und das Einstreu kaum gründlich herauskriegen.
Weder das Kardieren noch das Waschen sind geeignet dazu, Nachschnitt und Einstreu zu entfernen. Zwar fällt beim Kardieren vielleicht das eine oder andere zufällig heraus ... aber von sorgfältiger Entfernung kann da keine Rede sein.
Und wenn man das Zeugs drin lässt, muss man halt damit leben, dass sich darum Knötchen bilden können.

Theoretisch gäbe es auch noch andere Gründe für Knötchenbildung z.B. habe ich bei meinen ersten Versuchen mit Handkarden die Karden falsch bestückt und im Laufe des Kardiervorgangs haben sich die Fasern irgendwie immer halbiert U-förmig um die Häkchen gelegt und das gab auch komische Knötchen bzw. Unregelmäßigkeiten beim Ausziehen der Fasern.

Zitat:
Nun habe ich probiert es vorsichtig zu waschen, dazu habe ich zuerst den Nachschnitt und alle groben Verunreinigungen rausgezupft, es mit Wasser und Shampoo gewaschen, alles ganz behutsam. Das Waschen an sich hat gut funktioniert, aber danach habe ich die Wolle wieder kardiert und habe ganz viele Knötchen drinnen. Es ist zum Verzeifeln!

Also wenn Du den Nachschnitt und das Einstreu sorgfältig rausgelesen hast und es gibt immer noch Knötchen nach dem Kardieren, könnte es wirklich sein, dass irgendwas bei Dir beim Kardieren falsch läuft.

Hast Du Dich mal im Kardier-Forum umgesehen?
Etwas weiter hinten findest Du auch einen älteren Thread mit Anleitungen zur Verwendung von Handkarden. Vielleicht fällt Dir ja anhand von diesem Material auf, was vielleicht bei Dir falsch läuft.

Zitat:
100 g habe ich dann aus der Flocke gesponnen, was schon funktioniert hat, aber als ich die Wolle verzwirnt, gehaspelt und gewaschen habe, haben sich so komische Schlaufen gebildet. Woher kommen die? Habe ich die Wolle zu wenig lange gehaspelt (1 Tag)?

Mhhh ... was meinst Du mit "komische Schlaufen"? ... dass sich das Garn anfing sich mit sich selbst zu verzwirbeln?
Dann liegt die Ursache wohl darin, dass das Garn nicht ausgewogen geworden ist d.h. dass Du es nicht geschafft hast, mit der Zwirndrehung genau die Spinndrehung aufzuheben.
Man spinnt ja in die eine Richtung (z.B. rechtsherum) und verzwirnt in die andere Richtung (in dem Beispiel dann links herum). Wenn man das gut macht sollte sich dann durch die Zwirndrehung die Spinndrehung komplett aufheben d.h. wenn man dann den Garnstrang lose aufhängt (nach dem Waschen) sollte er gerade herunterhängen ohne sich zu verdrehen bzw. gleiches gilt auch für einzelne Garnabschnitte, die man herunterhängen lässt und sich dann nicht eindrehen sollen.
Noch ein bißchen Lesefutter zu diesem Thema: ausgewogenes Garn,

Was meinst Du mit "gehaspelt"?
Diese komische Unsitte, dass man sein Garn auf eine Haspel wickelt und dann feucht einsprüht und darauf trocknen lässt? (Das Thema wurde hier schon ausführlich diskutiert)
Das unter Spannung trocknen (auch fachmännisch "blocken" genannt) kann man machen, um die überschüssige Drehung eines unausgewogenen Garnes vorrübergehend zu fixieren.
Sobald man es aber wieder feucht macht, kommt die Drehung wieder.
Zitat:
ich die Wolle verzwirnt, gehaspelt und gewaschen hab

Also wenn Du sie erst angefeuchtet auf der Haspel hast ruhen/trocknen lassen und danach nochmal gewaschen hast, bringt das nix, weil es ja durch das Waschen wieder feucht wurde. Im Flinkhand-Forum schwört man auf diese komische Technik, das Garn auf der Haspel aufgespannt anzufeuchten und trocknen zu lassen ... allerdings anstelle vom Waschen des fertig gezwirnten Garnes.

Garn auf der Spule ruhen lassen ist auch so ein ähnlicher Spinn-Mythos, den man immer mal wieder hört (Falls es Dich interessiert hier zwei Threads zu dem Thema: auf der Spule ruhen, Drei-Tage-Regel)

Falls Du die Möglichkeit hast, könntest Du auch mal versuchen, Deine Ergebnisse bzw. Probleme zu fotografieren und/oder auf einen Scanner zu legen. In der Bildergalerie-Abteilung kann man Bilder recht einfach als Anhang hochladen. Das würde die "Ferndiagnose" ziemlich erleichtern.

Zitat:
BITTE, BITTE kann mir jemand einen Rat geben, wie ich mit einem vertretbaren Arbeitsaufwand zu schöner Wolle komme?

Mein Rat: sich am besten nur mit qualitativ hochwertigem Ausgangsmaterial beschäftigen, wo man möglichst wenig Verunreinigungen, Nachschnitt und Einstreu drin findet.
Vielleicht ist es aber auch einfach nur fehlende Übung und es wird mit der Zeit besser?

_________________

Meine Seiten: www.spinntantchen.de und www.nadelbindung.de



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BeitragVerfasst: Mo 18. Jun 2012, 08:54 
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Kreuzspindel

Registriert: So 17. Jun 2012, 17:25
Beiträge: 42
Postleitzahl: 0
Land: Oesterreich
Liebes spinntantchen,

erstmals vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort :)!

Ich werde mir die Beiträge anschauen, die du mir vorgeschlagen hast.

Den Nachschnitt habe ich vor dem Waschen so gut es ging raussortiert, aber wie du eh geschrieben hast, geht das nicht so gut.
Um dir die komischen Schlaufen zu zeigen, werde ich noch ein Foto machen und es einstellen.
Wegen dem Haspeln: Ich habe zuerst drei Einzelfäden gesponnen, sie dann direkt von der Spule verzwirnt und dann auf eine Kreuzhaspel gewickelt (wo das Garn eigentlich schön ausgeschaut hat), allerdings ohne sie zu befeuchten, sondern im trockenen Zustand. Dann habe ich das Garn dort gelassen und es nach einem Tag herunter genommen, gewaschen und mit einem Kleiderbügel zum Trockenen aufgehängt.
Wie machst du das ?
Wie würdest du das Alpakavlies vorbereiten?

Liebe Grüße Gloria


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BeitragVerfasst: Mo 18. Jun 2012, 13:24 
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Taiga-Rad

Registriert: Sa 12. Jul 2008, 12:48
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Postleitzahl: 44670
Einstreu und Nachschnitt kriegt man am besten mit Kämmen raus, wobei allerdings auch sehr viel Faser verloren geht. Besorg' dir einen feinzinkigen Metallkamm (Hundekamm), nimm eine Strähne (am besten gewaschen und zwar so vorsichtig, dass die Strähnen dabei erhalten bleiben) in die Hand und kämm sie so, wie du deine Haare kämmen würdest. Dann anderes Ende in die Hand nehmen und Rest kämmen.

Garn auf der Haspel ruhen lassen ist völlig überflüssig - wickeln, abbinden und ab ins Wasser (oder auch nicht, wenn gerade keine Zeit oder Lust ist).

Zu den "komischen Schlaufen" können wir mehr sagen, wenn wir sie sehen. Mein Verdacht, so blind ins Blaue, wäre dass du die drei Fäden vielleicht nicht mit gleicher Spannung verzwirnt hat, so dass jetzt einer Schlaufen wirft. Dann hast du jetzt ein Effektgarn...

Ciao, Klara

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BeitragVerfasst: Mo 18. Jun 2012, 16:04 
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Kreuzspindel

Registriert: So 17. Jun 2012, 17:25
Beiträge: 42
Postleitzahl: 0
Land: Oesterreich
Danke Klara für die Antwort.
Ich werde schauen, dass ich es heut noch schaffe ein Foto hochzuladen. Deine Vermutung bezüglich der Einzelfäden ist glaube ich eine gute ;).
Zum Kardieren habe ich mir die Links angeschaut, aber ich weiß nicht wie ich das anderes machen könnte. Was bei mir passiert ist, dass ich nicht alles von der Karde runter bekomme und wenn ich die einen Fasern, dann übertrage, kommt mir vor, dass ich Knötchen habe.
Woher kommen die ganzen Knötchen, sind die wirklich vom Einstreu und Nachschnitt oder kann man so etwas auch "reinkardieren"??
Ich habe jetzt einmal nachgemessen und die Länge der Haare liegt so bei ca. 20 cm. Kardiert ihr da noch oder wird da gekämmt?
Wie ihr seht, bin ich da noch kompletter Neuling :D

Danke


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BeitragVerfasst: Mo 18. Jun 2012, 23:20 
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CD-Spindel

Registriert: So 13. Mai 2012, 09:33
Beiträge: 15
Postleitzahl: 0
Land: Deutschland
Hallo,
hier meine unmaßgeblicher Beitrag als totaler Spinn-Anfänger (zumindest am Rad) : ich hab ja nun auch dabei meine allererste und eigene Alpaka Rohwolle zu verarbeiten. Der Dreck, also Einstreu und Stroh und Heuteilchen im Vlies sind ein echtes und zeitraubendes Problem.
Ich sitze stundenlang und zupfe das Vlies ganz fein auseinander ... dabei fällt der Dreck raus. Noch habe ich keine Kardiermaschine, deshalb kardiere ich mit 2 Hundebürsten und rolle diese kleinen Mengen
dann zu "Zigarren". Diese kann ich dann relativ einfach ausziehen und zu einem "mehr oder weniger" gleichmäßigen Faden spinnen. Gewaschen wird erst nach dem verzwirnen. Das mit dem -vertretbaren Arbeitsaufwand- hab ich mir abgeschminkt ...
Gestern haben wir unsere geschoren und dieses mal hab ich vor dem Scheren einen großen Teil an Heu- und Streukrams vorsichtig rausklopfen können. Auch beim Scheren selbst achtete man als "Vliesverwerter" doch schon mehr darauf, wie man schert und vor allem keinen Nachschnitt ins "gute Vlies" zu bringen. Ich denke viele Alpakahalter möchten mit dem Verkauf der Rohwolle einfach nur den Preis für den Scherer "reinholen", da gilt es eben in erster Linie das Tier vom Wintermantel zu befreien, ohne Rücksicht auf die Verwertbarkeit.

Ich persönlich liebe es einfach die Fasern in Händen zu haben ... egal ob beim Spuckies-Knuddeln, zum Dreckzupfen oder zum spinnen oder stricken.
Natürlich nervt der Zeitaufwand auch ... vor allem wenn man doch endlich ein "Ergebnis" sehen will.

Ich muss aber auch ehrlich zugeben, dass es etwas ganz besonderes für mich ist, die Faser von meinen eigenen Tieren zu verarbeiten. Hätte ich keine, würde ich mir diese Arbeit nicht machen und mir wohl fix und fertiges zum Spinnen vorbereitetes Kardenband leisten :oops:


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BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 05:58 
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Kreuzspindel

Registriert: So 17. Jun 2012, 17:25
Beiträge: 42
Postleitzahl: 0
Land: Oesterreich
Freu mich über jeden Beitrag :D
Das feine Auszupfen habe ich zu Beginn auch gemacht, aber irgendwann aufgegeben :( Ich habe mir einen Clip, den spinntantchen empfohlen hat, angeschaut, in dem Alpakawolle kardiert wird und diese Dame rollt die Wolle nicht zu Rolags, sondern in die andere Richtung auf. Das haut bei mir besser hin. Heute möchte ich auch das Kämmen mal probieren.

Für mich ist Alpaka auch etwas ganz Besonderes, zwar habe ich keine eigenen Tiere (*bewunderundsichmitdirfreu*), aber ich habe schon immer gerne Alpakawolle verstrickt. Da ich den Großteil der versponnenen Wolle für meine Kinder weiterverarbeite, möchte ich auch möglichst feine Wolle, die sie gerne angreifen und anziehen.
Industriell aufbereitete Alpakawolle im Kammzug habe ich auch schon versponnen (was eigentlich ganz gut funktioniert hat), aber ich finde, dass sich das ganz anders anfühlt und nicht annähernd vergleichbar ist!
Außerdem finde ich, gefällt mir der Gedanke, dass ich Wolle von in Österreich lebenden Tieren verarbeite und nicht von Tieren, die aus Peru oder sonst woher stammen. Die Wolle von den eigenen Tieren, die man versorgt und die man gerne hat, weiterzuverarbeiten, ist natürlich etwas ganz Tolles.
Mein Ziel wäre, die Alpakawolle, von der ich einiges zu Hause habe, zu verspinnen und dann die weiße Wolle mit Pflanzenfarben zu färben :)


Zuletzt geändert von Gloria am Di 19. Jun 2012, 17:29, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 11:52 
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Taiga-Rad

Registriert: Sa 12. Jul 2008, 12:48
Beiträge: 907
Postleitzahl: 44670
Dragonhearts, Rolags und langer Auszug sind eigentlich für kurze Fasern - 5 bis 10 cm maximal, besser noch kürzer.

Gloria, ja, man kann die Knötchen auch reinkardieren. Ich vermute mal, dein Problem ist dass du nicht drauf geachtet hast, die Karden weit genug auseinander zu ziehen. Ist im Prinzip auch wieder das Gleiche wie Haare bürsten (du hast nicht zufällig selbst lange?): Bis zur Spitze bürsten/karden, und darauf achten, dass die Spitzen dann frei von der Bürste sind. Denn wenn die Spitzen noch in der Bürste (bzw. der aktiven Karde) hängen, wenn du zum nächsten Strich ansetzt, faltest du die Faser und dann gibt's Gewurschtel, das letztendlich zu Knubbeln führt.

Weil man da ein bisschen aufpassen muss, gibt's Leute, die sagen, dass Fasern zum Kardieren nicht länger sein sollen als die Karde. Dann gibt's nämlich keine frei hängenden Spitzen... Aber mit Aufpassen geht's auch.

Alternativ kannst du übrigens auch mit nur einer Karde (bzw. Hundestriegel) arbeiten: Strähne in die Hand, auf einem durch z. B. ein Stück Leder geschützten Oberschenkel ablegen und von der Spitze her mit der Karde ausbürsten.

Hilft das weiter?

Ciao, Klara

_________________
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BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 21:50 
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Kreuzspindel

Registriert: So 17. Jun 2012, 17:25
Beiträge: 42
Postleitzahl: 0
Land: Oesterreich
Das mit einer Karde werde ich auch mal ausprobieren :)
Fein, dass ich jetzt weiß, dass man Knötchen definitiv auch reinkardieren kann :D Nachdem ich schon irgendwann, irgendwo gelesen habe, dass man bei langen Fasern aufpassen sollte, habe ich eigentlich darauf geachtet, dass ich keinen "Kuddelmuddel" reinbekomm. Das Kardieren an sich muss ich aber sicher noch besser in den Griff bekommen.

In der Bildgalerie habe ich jetzt zwei Fotos hochgeladen.
Danke für die vielen Tipps!


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BeitragVerfasst: Mi 20. Jun 2012, 17:28 
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Navajo-Spindel

Registriert: Fr 29. Aug 2008, 15:59
Beiträge: 385
Postleitzahl: 0
Wohnort: Niedersachsen
Land: Deutschland
Hallo Gloria,

ich muß auch gerade einen großen Sack voll Alpaka spinnen. Ich suhe mir derzeit die Partien mir langen Fasern (8-15cm) heraus, möglichst wo die Locken noch intakt sind. Bei diesen kämme ich dann mit meinen Louet-Minikämen (Hundekamm ginge auch) die Spitzen und die hinteren Schnittstellen aus und verspinne diese Locken direkt aus der Hand wie Kammgarn.

Die Kämmlinge (Reste davon) sowie die kürzeren Partien will ich dann zu Punis kardieren und mit langem Auszug verspinnen.

Waschen vor dem Spinnen solte man m.W. bei Alkaka nicht.

Sigrid

_________________
Geschichte und Bedeutung des Spinnrads in Europa, gebunde Ausgabe, Shaker-Media-Verlag
http://www.spinnrad.jimdo.com


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