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 Betreff des Beitrags: Bewährte Kardmischungen
BeitragVerfasst: So 29. Jan 2012, 08:41 
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Tahkli

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Ich möchte gerne künftig verschiedene Pflanzen- und Tierfasern mit der Trommelkarde mischen, habe aber etwas Bammel, dass ich meine (zumindest für mich ;)) wertvollen Fasern durch falsche Mischungen verhunze.
Darum meine Fragen:
Welche Fasern passen sehr gut zusammen und welche gehen gar nicht (aus welchen Gründen auch immer)?
Welche Schafrassen eignen sich besonders für Mischungen (BFL? Alpenschaf? Falkland? etc.) oder ist das egal?
Was für Mengenverhältnisse sind zu empfehlen (z.B. 10% Pflanzenfasern oder mehr)?
Auf welche eigene Mischungen seid ihr so richtig stolz gewesen?


Sehr gerne würde ich folgende Mischungen probieren:
- Schaf oder/und Hund x Ramie
- Schaf oder/und Hund x Bambus
- Schaf x Flachs


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewährte Kardmischungen
BeitragVerfasst: So 29. Jan 2012, 13:03 
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Großes Wollrad

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Ist wie vieles Geschmackssache ;-)
Ich finde schön werden Fasermischungen zumindest vom Kardierbild her, bei denen die Stapellänge ähnlich ist.
Wenn ich Hundewolle mit Schafwolle mische dann eher als einzelner Faden, sprich einer Hundewolle pur, einer Schafwolle pur.
Meiner Erfahrung nach spinnen sich Mischungen bei denen die Mischpartner sehr verschieden sind nicht wirklich schön. Es ist leichter Seide solo zu verspinnen, als einkardierte Stücke in kurzfasrigem Merino, weil es sich völlig anders ausziehen lässt.
Dazu gehört auch Merino- Flachs/Leinen. Hatte ich als Kammzug, war nicht schön zu spinnen.

Ne Ausnahme bilden corespun Wollen da geht das eher, sind also Wickelgarne um einen Kern.
Da spielt der Ausziehfaktor nicht so die Rolle. Da mische ich bei bunten batts quer Beet, ist aber eher die Ausnahme.

Karin


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewährte Kardmischungen
BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 07:08 
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Tahkli

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Die Antwort betrübt mich nun doch etwas ;).
Mir schwebte da nämlich vor, so eine Tier-Pflanzenfasermischung (mit weisser Pflanzenfaser) zu färben und da hätte ich dann einen wundervollen Effekt mit den weiss gebliebenen Pflanzenfasern. Mit Zwirnen schaut das dann gleich völlig anders aus.

(Sehr kurzstaplige Hundewolle habe ich ja auch schon mit Alpenschaf-Kammzug kardiert und fand ehrlich gesagt das Resultat schöner als damals, als ich beide getrennt gesponnen und dann miteinander verzwirnt hatte. Auch konnte ich dadurch viel dünner spinnen als nur mit der Hundewolle, aber das könnte auch durchaus dran liegen, dass ich noch Anfängerin bin.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewährte Kardmischungen
BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 07:27 
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Großes Wollrad

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Mei ich glaube, jeder kommt mit was anderem gut zurecht, von so Grundsätzlichem mal abgesehen.
Wenn es bei Dir geklappt hat, kannst Du da ja gerne weitere Versuche anstellen.
Bin ja nicht das Maß der Dinge. ;)

Für sehr kurzfasrig ist es schon dienlich, langen Auszug zu beherschen.
Dann wird auch die Hundewolle dünn, wie bei meinem Eurasier/ Seide-Alpakastrang im Hundewollthread.
Es kommt auch drauf an, welche Pflanzenfaser, Flachs ist nun mal sehr "bockelig". Bambuskammzug dagegen deutlich weicher, oder auch andere Regeneratfasern ,Sojaseide, usw.
Karin


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewährte Kardmischungen
BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 09:46 
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Flügelspinnrad
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Probieren kann man ja sowieso immer alles. 8-)

Was meiner Meinung nach gegen die Mischung von Tier und Pflanzenfasern spricht, sind ihre unterschiedlichen Pflege- und Trageeigenschaften. Wenn dann aus dem fertigen Stück ein kunstvoller Wandbehang wird, der nie wieder mit Licht und Wasser in Berührung kommen muß, ist alles schick, aber sonst?

Wolle - warm und kuschelig, Leinen - glatt und kühl
Was bringt da eine Mischung?

Wenn man nur mischen will, weil man es kann, siehe oben. ;)

Und was die Farbigkeit betrifft, könntest Du ja auch gefärbte Wolle mit ungefärbter kardieren oder mit ungefärbter Seide. So eine Mischung steht bei mir noch an: kräftig-dunkles Cochenille-Lila (Shetlandwolle) mit blasser Seide dazwischen, das wird, hoffe ich, sehr edel.

_________________
LG,

Vlasta
http://mesicni-ovce.blogspot.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewährte Kardmischungen
BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 13:24 
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Tahkli

Registriert: So 19. Dez 2010, 09:50
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Vielleicht sollte ich auch mal sagen, warum ich auf die Idee gekommen bin. In verschiedenen Strick- und Spinnpodcasts werden oft gekaufte Batts oder Kammzüge vorgestellt, die unterschiedliche Fasermischungen enthalten. Zum Beispiel auch Flachs, doch da kamen mir dieselben Bedenken wie euch beiden, Shorty und Vlasta. Aber eben, angeboten wird es, also - so dachte ich - wird es wohl auch einen guten Grund geben (ausser Kohle damit zu machen).

Bei Ramie und Bambus schaut m.E. der Fall deutlich anders aus. Ramie habe ich schon pur gesponnen, Bambus bloss als fertige Strickgarn gekauft. Beide sind vom Tragegefühl her durchaus "wollig" (wenn man das so undifferenziert in einem Spinnforum sagen darf, hüstel) und ich pflege sie nicht anders als meine richtigen Wollsachen.
Hier würde die Mischung z.B. bringen (doch da lasse ich mich gerne eines anderen belehren):
- Ramie dient als Verstärker, weil sie hübsch reissfest.
- Bambus ist recht schwer und fällt daher wunderbar - halt eben anders als Tierfasern.

@ Vlasta: Wandbehang. :lol:
Deine Färbe- und Kardmischung tönt jedenfalls mehr als edel!


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewährte Kardmischungen
BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 14:43 
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Taiga-Rad

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Also ich habe mal 20 % Ramie in Schafwolle (Vendéen) einkardiert (mehr habe ich nicht reingebracht, weil ich Sandwiches mit Wolle als "Brot" gemacht habe, damit die Ramie sich nicht so fest um die Zähne der Trommelkarde wickelt). Das resultierende Garn fand ich sehr erstaunlich: Fühlt sich mehr wie Baumwolle als wie Wolle an (mit relativ viel Drall im kurzen Auszug gesponnen) und das daraus gestrickte ärmellose Top trägt sich absolut super-toll, auch im Hochsommer (wenn wir hier mal einen haben). Ich würde subjektiv mal sagen, weniger kratzig als Vendéen-Wolle pur (Vendéen ist eine klassische down-type, so wie die weicheren Suffolk etc.).

Bevor ich was mit Leinen mische, würde ich mir den Flachs sehr genau anschauen: Für den, den ich hier habe, wären mir meine Tierfasern zu schade. Den, den Françoise bei einem unserer Spinntreffen hatte, würde ich jederzeit verwenden - der fühlte sich an wie Seide.

Mit Bambus habe ich Null Erfahrung.

Bezüglich Waschen habe ich jetzt überhaupt keine Bedenken: Das fertige Teil wird so gewaschen, wie's die Wolle verlangt, und der Pflanzenfasernanteil hält das locker auch aus. Wo soll ein Problem sein? (Es kommt ja hoffentlich niemand auf die Idee, eine Wolle-Baumwoll-Mischung auszukochen und in den Wäschetrockner zu werfen, oder?)

Ich habe hier auch immer noch zwei Stränge Merino/Baumwolle (pur gesponnen und verzwirnt), daraus wollte ich mir auch noch ein Sommer-Top stricken. Ich komm' nur seit 4 Jahren nicht dazu...

Ciao, Klara

_________________
http://www.lahottee.info


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewährte Kardmischungen
BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 18:05 
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Taiga-Rad
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Probieren kannst du alles. Aber bevor du dich auf ein ganzes Projekt stürzt, und dich grün ärgerst, weil's daneben ging, probiers doch einfach mit einer kleinen Partie. 50 g je zusammengekardet, gefärbt und verstrickt - das ist schnell gemacht und der Verlust hält sich in Grenzen. Oder weniger in verschiedenen Mischverhältnissen oder vielleicht einfach Wolle normal spinnen und beläufig mal ein Büschelchen Pflanzenfasern mit dazu geben. Es gibt soviele Möglichkeiten. Experimentier mal ein wenig, dann merkst du am besten, was sich gut machen lässt.

Das wär doch DIE Gelegenheit, gleich eine Reihe Faserblätter anzulegen mit den ganzen Experimenten :mrgreen: und uns all deine Erfahrungen mitzuteilen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewährte Kardmischungen
BeitragVerfasst: Di 31. Jan 2012, 07:38 
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Spinning-Jenny
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Zitat:
Probieren kannst du alles. Aber bevor du dich auf ein ganzes Projekt stürzt, und dich grün ärgerst, weil's daneben ging, probiers doch einfach mit einer kleinen Partie. 50 g je zusammengekardet, gefärbt und verstrickt - das ist schnell gemacht und der Verlust hält sich in Grenzen.


Naja, wobei so ein Probestückchen vielleicht was über die Verstrickbarkeit, Waschbarkeit und Griff und Weichheit aussagt. Über die Haltbarkeit z.B. Abriebsfestigkeit usw. gibt das wenig Auskunft.

Zitat:
- Ramie dient als Verstärker, weil sie hübsch reissfest.

Wobei eher davon abzuraten ist z.B. Sockengarn mit Ramie zu "verstärken". Es wird nämlich genau das Gegenteil bewirkt: Die festen Ramiefasern sägen nämlich regelrecht die schwächeren Wollfasern entzwei bei Beanspruchung/Reibung. Schnell ist so der Wollanteil unter der Sohle "weggelaufen" und nur noch ein Ramie-Netz übrig.
Übrigens hatte ich selbigen Effekt auch mal bei gekauftem Sockengarn einer größeren Sockenwollmarke beobachten können, die eine Saison lang mal Sockenwolle mit Hanfanteil anbot. Hatte nie Socken, die schneller durchgelaufen waren.

Allerdings habe ich auch schon selbst Ramie-deutsche Merino verkardiert und es gab eine sehr schöne Mischung mit tollen Effekten nach dem Färben mit Ashfordfarben (die Masse war nicht komplett gemischt sondern das Ramie noch recht ungleichmäßig in den Fasern verteilt). Allerdings habe ich das dann zu einer Mütze und keinen Socken verarbeiten, weil die ja nicht auf so auf Reibung beansprucht wird.

Zitat:
Wolle - warm und kuschelig, Leinen - glatt und kühl
Was bringt da eine Mischung?

So abartig klingt das gar nicht. Könnte mir durchaus vorstellen, dass z.B. die Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit von etwas mit Wolle versetztem Leinen sich bessern könnte ... Je nach Mengenverhältnis wird dann halt die eine oder andere Eigenschaft überwiegen oder eine Mischeigenschaft entstehen.

Fasern mit sehr unterschiedlicher Länge sind wirklich schwierig(er) zusammen zu kardieren und auch schwierig(er) zu verspinnen. Heißt aber noch lang nicht, dass man's deshalb nicht machen darf.
Übrigens hatte ich vor kurzem erst eine Spin-Off in den Händen, wo bei der Vorstellungen eines Spinnfaseranbieters ein Bild zu sehen war, wo vor der Kardierung von Wolle-Seide, die Seidenfasern auf die ungefähre Faserlänge der Wolle zurückgeschnitten wurde. Einen Vorgang den man ja ggf. per Schere auch für die Heimkardierung anwenden könnte.

Es wird wohl auch immer darauf ankommen, was Du erreichen willst. Willst Du die Fasern zu einer homogenen Mischung kardieren? ... oder darf auch ruhig ein Effektgarn dabei herauskommen.
Also wenn ich sehe, was für ein Unsinn für diese "Designer-" und "Artyarns" zusammen-verkardiert wird, sind doch solche Mischungen von unterschiedlichen Pflanzen- und Tierfasern ja noch ganz "normal" und "harmlos".

Ein Punkt, der hier noch gar nicht zur Sprache kam:
Es wird sehr stark von Deinem Kardiertier abhängen, welche Mischungen und Fasern Du erfolgreich und gut damit mischen kannst.
Ich denke, die Ergebnisse und Erfahrungen werden stark unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob Du eine alte Louet-Karde mit 25 TPI oder eine Strauch Finest mit 120 TPI und allen Schikanen verwendest.

Zitat:
Das wär doch DIE Gelegenheit, gleich eine Reihe Faserblätter anzulegen mit den ganzen Experimenten :mrgreen: und uns all deine Erfahrungen mitzuteilen!
Gerne dürfen auch einzelne Kardiermischungen in der Garngalerie mit Bild und Bericht vorgestellt werden (sollten es zu viele werden, mache ich auch gerne ein eigenes Unterforum dafür auf). Oder vielleicht auch eine Idee für eine Kardiermischungsproben-Tauschaktion?

_________________

Meine Seiten: www.spinntantchen.de und www.nadelbindung.de



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 Betreff des Beitrags: Re: Bewährte Kardmischungen
BeitragVerfasst: Di 31. Jan 2012, 16:28 
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Tahkli

Registriert: So 19. Dez 2010, 09:50
Beiträge: 222
Postleitzahl: 1792
Land: Schweiz
Ui, so viele tolle Anregungen, danke euch allen!!

@ Klara
Dein Ramie-Mix tönt für mich unwiderstehlich, muss ich definitiv ausprobieren und bin darum auch sehr froh, dass du gleich noch den Sandwich-Tipp mitgeliefert hast. Mit sehr viel Nachdenken wär ich wohl selber drauf gekommen, dass die Ramie hängenbleibt, aber meist sind bei mir die Hände schneller als das Hirn. :roll: ;)
Merino/Baumwolle tönt höchst interessant. Vielleicht wird so die berüchtigt schwierige Baumwolle auch etwas einfacher zum Verspinnen?

@ Fila
*Flüstermodus an* Ich hab grauslig versagt bei den Faserblättern - hüstel - meine Disziplin lässt da unglaublich zu wünschen übrig. *Flüstermodus aus*
Die Sache ist halt, dass ich von gewissen Fasern gar nicht viel mehr als 50 Gramm habe. Ausserdem ist es doch auch toll, wenn so gute Tipps kommen, so dass man gar nicht viele Fehler erst selber zu machen braucht.

@ Spinntantchen
Ok, also keine Ramie für stark beanspruchte Endresultate. Deine Ramie/Merino-Mischung ist übrigens genau das, was mir vorschwebt - eben kein total homogenes Produkt und dadurch umso einzigartiger.
Mein Kardiertier ist ein Ashford mit 72 PPSI (ist das dasselbe wie TPI?) - definitiv kein Luxusmodell, aber ich fühl mich doch sehr luxuriös damit :mrgreen:.
Kardiermischungen in der Garngalerie, das tönt klasse!


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