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Forum rund um das Spinnen mit Spinnrad und Handspindel
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BeitragVerfasst: Sa 21. Mär 2015, 11:02 
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Spinning-Jenny
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Hallo zusammen,

ich habe jetzt endlich den 'Mottenherd' in meiner Wohnung ausgemacht ... vor meinem letzten oder vorletzten Einsatz hatte ich noch ein bißchen bunte Wolle mit meiner Nichte kardiert und die Karde nur grob mit einer Flickkarde gereinigt, so dass sich noch einige Fasern auf beiden Trommeln befanden ... und da haben sich die Motten eingenisten.

Zusätzlich dazu hat auch meine kleine, stillgelegte Karde Mottenhinterlassenschaften auf der Oberseite. Sie war komplett gereinigt, aber scheinbar hat sich genügend wollhaltiger Hausstaub darauf abgelagert, so dass es Nahrung für Motten bot.

Deshalb stellen sich mir jetzt 2 Fragen:
Wie kriege ich am besten die Trommel komplett gereinigt, so dass wirklich keine Faserreste mehr darauf sind?

Und wie und wo lagere ich die Karden?
Ich war am Überlegen, ob es Sinn macht, einen Baumwollüberzug für die Geräte zu nähen - wobei meine Karden aus Platzgründen auf der kurzen Seite hochkant auf dem Wohnzimmerregal stehen...

Wo stehen Eure Karden herum?
Hattet Ihr schonmal Mottenbefall auf den Karden?

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BeitragVerfasst: Sa 21. Mär 2015, 11:13 
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Buch-Charka
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Möglicherweise wäre nach dem Bürsten der Karden eine Reinigung mit dem Staubsauger möglich? So sollten doch noch die kleinen losen Faserreste von den Karden runtergehen? Eine Freundin macht das immer so.... vorsichtig mit dem Staubsaugerrohr drüber gehen :)

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Liebe Grüße
Gabi


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BeitragVerfasst: Sa 21. Mär 2015, 12:50 
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Großes Wollrad

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Ich säubere erst grob mit der Flickkarde oder mit ner Stricknadel.. dann sauge ich gründlich ab.. ich lagere schlicht offen....
gerade Licht und Umtrieb hält meines Erachtens Motten immer noch was giftfreies betrifft am besten ab...
gebrauche sie aber auch relativ häufig.. insofern..
ich glaube übrigens nicht , dass ein BW Sackerl die Motten zwigend abhält... Motten fressen BW und auch Plastik wenns sein muss, auch wenn sie daraus keine Nährstoffe ziehen können


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BeitragVerfasst: Sa 21. Mär 2015, 16:24 
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Tahkli

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Du könntest beides ab und zu in die Tiefkühltruhe geben.

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BeitragVerfasst: So 22. Mär 2015, 12:17 
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Tahkli
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Mein Kadier - Tier stand nun im Winter unter der Terrasse, überdacht und abgedeckt.

Es hat alles super überstanden.

;)


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BeitragVerfasst: Di 24. Mär 2015, 15:52 
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Navajo-Spindel

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Motten mögens dunkel, warm und ruhig. Und sie finden die Wolle über den Geruchssinn. Wenn also, dann luft- und damit duftdicht verpacken. Wenn in Plastik, dann einschweissen, oder diese Vakuum-Beutel.
Das ist ja auch die Wirkungsweise von Lavendel & Co: den Duft der Wolle unterdrücken, damit die Motte nichts riecht.
Aus eigener Erfahrung weiss ich: Motten sind sind netterweise sehr ortstreu. Wenn keine Veranlassung besteht, bleiben die Weibchen wo sie sind, sie können nämlich nur schlecht fliegen. Was wir fliegend entdecken sind immer die Männchen. In meinem Arbeitszimmer entdeckte ich schon früher hin und wieder eine Motte. Hat mir kaum Bauchweh gemacht, ich hab da nur wenig Wolle und hatte nur einmal einen kleinen Schaden in ca. 20 Jahren. So im Januar wurden es aber mehr. Ich suchte nach der Quelle, ergebnislos. Bis mir endlich der Sack Lamahaare in einer Ecke in den Sinn kam. Als ich da reinschaute, lebte alles. Es wuselte nur so von Motten. Also alles raus gestellt. Gut einen Monat blieb der Sack im Winter auf dem Balkon. Dann haben ihn kräftige Winde immer wieder rumgeblasen. Nach einem ausgiebigen Kontrollblick entschied ich, der Sack kann wieder rein, ich konnte keine Bewegung mehr ausmachen. Und irgendwann wollte ich ja noch den Schaden begutachten, schauen, ob noch was zu retten ist. Das war vor wiederum ca. einem Monat. Vorgestern dann wieder eine Motte. Im Sack wieder wenig Bewegung. Also wieder raus. Er wird mit der nächsten Kehrichtabfuhr entsorgt, ohne Begutachtung.
Aber: ich konnte in dem wenigen Wollzeugs, das ich auch in dem Zimmer habe, keinen Mottenbefall feststellen. Immerhin...
Die Karde würde ich also hell und luftig versorgen, immer wieder mal ein bisschen bewegen. Oder, wenn sie nur wenig gebraucht wird und aus dem Weg sein soll, in einen Vakuumbeutel stecken.

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Geld haben ist schön, solange man nicht die Freude an Dingen verloren hat, die man für Geld nicht kaufen kann. Salvador Dali


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BeitragVerfasst: Do 26. Mär 2015, 19:40 
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Taiga-Rad

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Mottenbefall auf Karden oder Kämmen hatte ich noch nie. Und auch in der Wohnung nur einmal (im Angora, "atmend" gelagert). Im Laden nichts - toi, toi, toi.

Allerdings hatte ich mal eine Spinne in einem Kokon auf einem Schal. Und eine unbekannte Anzahl von Spinnen in diversen Winkeln und Ecken. Und ich denke, die sind der Schlüssel zur weitgehenden Mottenfreiheit! Ich bringe schon lange keine Spinnenn mehr um - wenn ich eine im Spülbecken finde, hole ich die Kollegin raus, setze sie auf den Boden und wünsche ihr gute Jagd ;)

Ciao, Klara

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BeitragVerfasst: Fr 27. Mär 2015, 05:13 
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Tahkli

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Vielen Dank für die "Kollegin"!

Ulrike

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BeitragVerfasst: Mo 30. Mär 2015, 10:38 
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Spinning-Jenny
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Mit dem Staubsauger habe ich gemischte Ergebnisse:
Mit der normalen Düse bzw. der schmalen Düse kriege ich die Reste, die nach dem Säubern mit einem Schaschlikspieß (meine Bambus-/Holzstricknadeln sind mir dafür zu schade und Metallene würde ja auch verkratzen...) noch drauf sind, kaum runter.

Ich habe so einen Bürstenaufsatz für den Staubsauger. Bei der kleinen Ashford-Karde geht es recht gut damit (man muss die Bürste laufend abziehen und verkehrt herum absaugen, um die Flusen nicht wieder auf der Karde zu verteilen und nur mit einer Seite der Bürste 'kämmen'). Für die Louet-Karde sind die Borsten zu kurz, als dass ich bis auf den Kardenbelaggrund käme. Da geht es nicht so gut ...

Ich bin am Überlegen, ob ich nicht mal in einen der beiden Bürstenshops in Flensburg gehe und da nach einen steifen kleinen Bürste suche... Könnte ich dann wahlweise als 'handheld-Packerbrush' benützen (habe ich bei der kleinen Ashfordkarde schon mit einer alten Borstenhaarbürste gemacht) und vielleicht auch zum Reinigen. War nur so ne Idee, dass vielleicht das Bürsten mit einer extra Bürste und herangehaltener normaler Staubsaugerdüse besser funktionieren könnte, als die Verwendung der aufgesteckten Bürste.

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BeitragVerfasst: Mo 30. Mär 2015, 13:58 
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Taiga-Rad

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Noch 'ne Bürste kann man immer brauchen. Ansonsten hängen die Ergebnisse meiner Erfahrung nach hauptsächlich vom Staubsauger ab - ich brauch' auch erst absaugen, seit ich den Bosch Roxx habe - die Vorgängermodelle (LG und Parkside) haben gar nichts gesäubert (d. h. den Boden schon ein bisschen - aber die Trommelkarde nicht).

Ciao, Klara

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