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 Betreff des Beitrags: lauflaenge
BeitragVerfasst: Mi 11. Jul 2012, 22:31 
Guten Abend dort draussen.
Ich bin nun auch unter den süchtigen der Spinnerei. Klappt auch gut. Ich Verspinne bislang nur merino . Nun meine Frage....wie bekomme ich auch eine vernünftige lauflange hin. Wenn ich 100 g kammzug Verspinne habe ich höchstens 100 m. Ich lese bei anderen Zahlen von 300. Was mache ich falsch ?. Würde mich über eine Antwort sehr freuen
LG collo


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 Betreff des Beitrags: Re: lauflaenge
BeitragVerfasst: Do 12. Jul 2012, 06:53 
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Großes Wollrad

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Das ist vermutlich schlicht und ergreifend Übungssache.
Mit versch. Rädern die einen fein einzustellenden Einzug haben, tut man sich auch leichter.
Da sind schon noch andere LL möglich, geht über 1000 Meter für 100 Gramm ;-)

Liebe Grüße
Karin


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 Betreff des Beitrags: Re: lauflaenge
BeitragVerfasst: Do 12. Jul 2012, 06:58 
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Navajo-Spindel
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Meine ersten Spinnversuche waren auch noch recht dick. Dünneres Garn kam mit der Zeit.

_________________
Wollige Grüße Sheepmama


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 Betreff des Beitrags: Re: lauflaenge
BeitragVerfasst: Do 12. Jul 2012, 09:25 
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Kreuzspindel
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collo hat geschrieben:
Guten Abend dort draussen.
Ich bin nun auch unter den süchtigen der Spinnerei. Klappt auch gut. Ich Verspinne bislang nur merino . Nun meine Frage....wie bekomme ich auch eine vernünftige lauflange hin. Wenn ich 100 g kammzug Verspinne habe ich höchstens 100 m. Ich lese bei anderen Zahlen von 300. Was mache ich falsch ?. Würde mich über eine Antwort sehr freuen
LG collo


Gegenfrage: Bist du denn glücklich mit der Garnstärke die rauskommt? Ist das die Stärke, die du auch gerne verstrikst? Ich selbst spinne nämlich ähnliche Lauflängen, weil mir die am besten gefallen (oder sogar noch dicker). Ich kann zwar auch dünner, mit dem so gesponnen Garn frage ich mich dann aber manchmal auch wofür ich es denn überhapt brauche (was ich mit all dem Nähgarn soll ;-)

Nur ein ganz kleiner Tipp, wenn du wirklich dünneres Garn haben möchtest. Konzentriere dich beim Spinnen ganz bewußt auf dünner, noch dünner und gib ganz viel mehr Drall auf das Garn, langsamer ausziehen, mehr treten, vielleicht außerdem eine schnellere Übersetzung wählen. Dann wird es dünner.

Aber vermutlich wirst du dich irgendwann nach den Zeiten zurücksehnen, in denen du so schön dick gesponnen hast. Das habe ich jetzt schon oft von anderen gehört, auch wenn man dick spinnen eigentlich theoretisch ja nicht verlernen kann.

Jede Dicke hat auf jedem Spinnrad ihren eigenen Rhythmus, Tempo ausziehen zu Tempo treten, zu Breite des Faserdreiecks beim Auszug. Man verfällt da leicht in seine Lieblingsgewohnheit, seinen Standardrhythmus. (Ich trickse mich immer mit anderen Übersetzungen aus und versuche beim spinnen zu visualisieren wie es aussehen soll und spreche Mantras vor mich hin wie z.B. "mehr Drall" oder "weniger treten" oder "langsamer ziehen" oder was auch immer, damit ich es zwischendurch nicht vergesse...)

_________________
Grün ist eine schöne Farbe


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 Betreff des Beitrags: Re: lauflaenge
BeitragVerfasst: Do 12. Jul 2012, 14:37 
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Navajo-Spindel

Registriert: Mo 4. Okt 2010, 09:39
Beiträge: 294
Postleitzahl: 56457
Land: Deutschland
Grosse Lauflänge sind schön aber von Spinnerin zu Spinnerin unterschiedlich. Hab ich dieses Jahr wieder erfahren auf den jährlichen Spinnfestwettbewerb. Es kommt auf das Spinnrad an und auf die Art zu spinnen.
Eine Spinnfreundin füttert ihr Spinnrad eher mit lose aneinanderhängenden Fasern, viel Einzug, wenig Drall.
Satte 20 m mehr als bei mir, mit viel Drall dünn ausgesponnen.
Das Ausgangsmaterial ist auch relevant.
Sofern Dir Deine Garne so wie sie sind gefallen und Du sie so weiterverarbeiten kannst ist es doch ok.
Alles andere macht die Zeit und die Übung.


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 Betreff des Beitrags: Re: lauflaenge
BeitragVerfasst: Do 12. Jul 2012, 22:19 
Ok. Dann bin ich wohl doch auf dem richtigen weg. Danke für eure aufmunternden antworten
LG Nicole


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