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BeitragVerfasst: Mo 11. Jan 2010, 12:07 
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Taiga-Rad

Registriert: Sa 12. Jul 2008, 12:48
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Ich hab's Datum der ersten Beiträge zwar gesehen, aber da das Thema wieder aktiv ist und es hier noch nicht steht:

Bei mir gibt's keine Reste. Das, was auf der zweiten Spule übrigbleibt, wickle ich mir um die Hand und verzwirne es mit sich selbt (andenzwirnähnlich) - direkt im Anschluss an das, was von zwei Spulen kam. Fürs Stricken klemme ich die Fäden dazu ineinander (so wie man's auch täte, wenn der Faden beim Zwirnen reissen würde), für Kettgarn mach' ich einen Knoten (den ich dann beim Scheren rausnehme).

Bei Dreifachzwirn bleiben ja zwei Spulen übrig, die werden eine nach der anderen Navajo-verzwirnt. Und dann fange ich mit dem Ende des Knäuels an, auf dem ich den echten Dreifachzwirn habe.

Ciao, Klara

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BeitragVerfasst: So 26. Dez 2010, 14:16 
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Navajo-Spindel
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Registriert: Mo 7. Jul 2008, 12:17
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Keine Bange, mich interessiert das Thema immer noch. Klara verarbeitest Du die andengezwirnten Garne dann zusammen mit den anders gezwirnten?


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BeitragVerfasst: Mo 27. Dez 2010, 12:57 
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Taiga-Rad

Registriert: Sa 12. Jul 2008, 12:48
Beiträge: 907
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Das andengezwirnte immer - das ist vom Rest nicht zu unterscheiden. Ein Schwachpunkt ist nur die Stelle, wo ich das Ende in den Zwirn einbaue, weshalb ich das für Kettgarn nicht mache (da knote ich und opfere dann ein paar Meter, wenn's sein muss).

Beim Navajo-gewirnten kommt's drauf an, wie's aussieht. Manchmal ist es nur am Ende zu unterscheiden, dann ohne Bedenken. Letztes Mal war das Navaho-gezwirnte nicht so schön wie der echte Dreifachzwirn, da habe ich dringend gehofft, dass der normale Dreifachzwirn fürs Projekt reicht - hat er auch. Aber wenn nicht, habe ich lieber ein bisschen Garn, das nicht ganz so schön ist, als gar keines mehr.

Ciao, Klara

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BeitragVerfasst: Mo 27. Dez 2010, 14:45 
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Navajo-Spindel
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Registriert: Mo 7. Jul 2008, 12:17
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Danke!


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BeitragVerfasst: So 29. Jan 2012, 23:47 
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Tahkli

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Ich wiege meine Spindel vorher. Bei über 50 Gramm höre ich auf . Wickle das mit einer Nostepinne auf und ziehe das den Außenfaden und den Innenfaden zum verzwirnen heraus .

So hat man dann ein 2fädiges 50 Gramm Knäuel ohne Einzelfadenreste.
Auch die wechselnden Arbeitsschritte tun manchmal gut .

Auf der Unterseite der Spindel steht bei mir auch die Gramm Zahl (62)damit ich das nicht mit anderen verweschle.
Bei 112 Gramm ist genug drauf für ein 50 Gramm Knäuel

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Eine Wunderfaser wie Wolle verspinnen zu können, sollte ständig gute Laune erzeugen :)
Das Raumklima verbessert sie von alleine .
Für gute Laune hilft evtl Schokolade, wenn sonst nichts wirkt.


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BeitragVerfasst: Mi 1. Feb 2012, 18:30 
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Spinning-Jenny
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mietz hat geschrieben:
Auf der Unterseite der Spindel steht bei mir auch die Gramm Zahl (62)damit ich das nicht mit anderen verweschle.
Bei 112 Gramm ist genug drauf für ein 50 Gramm Knäuel


... und ich schreibe mir mit Bleistift auf jede Spule das Gewicht dieser (ist erstaunlich wie unterschiedlich z.B. einzelne Ashford-Spulen oder einzelne Kromski-Spulen wiegen). Auf meinen Spindeln möchte ich persönlich nicht gerne rumkritzeln, hatte da aber früher mal eine Tabelle mit dem Gewicht jeder einzelnen Spindel (die ist aber schon lange verlustig gegangen und jetzt nehme ich's nicht mehr so genau).

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Meine Seiten: www.spinntantchen.de und www.nadelbindung.de



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BeitragVerfasst: Mi 1. Feb 2012, 19:54 
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Flügelspinnrad
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Bei kleineren Mengen Garn verzwirn ich immer aus einem Knäuel von innen und außen. Größere Mengen zwirne ich zuerst von zwei Spulen und den letzten Rest auch aus dem Knäuel. Dann bleiben nie Reste von Einfachgarn übrig.
Mir ist es auch egal, ob ein Knäuel genau 50 g wiegt oder nicht. Da ich das Garn ja nicht verkaufe, sondern selber verwende oder verschenke, sind die Stränge sehr verschieden schwer.

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mein Blog: http://blog.dunkelbunt.in


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BeitragVerfasst: Fr 3. Feb 2012, 19:52 
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Tahkli
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Ich wickle auch die Wolle mit dem Wollwickler und nehme den Innen- und den Außenfaden. Ergibt keinen Rest.

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Herzliche Wollgrüße aus Sachsen

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BeitragVerfasst: Sa 4. Feb 2012, 10:58 
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Großes Wollrad

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Mach ich ebenso ;-)
Das wiegen klappt nur, wenn man sehr gleichmässig spinnt.
Karin


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BeitragVerfasst: Di 7. Feb 2012, 12:37 
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Akha-Spindel
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Also wenn ich genügend von dem Verzwirnten Material habe und die Reste der Einfachgarne für das laufende Projekt nicht mehr brauche, werden diese einfach verwebt.

Ich mache Kissen auf dem Stäbchenwebrahmen mit sehr dickem Garn und webe die Restfäden (Singles und Zwirne) einfach immer wieder dazwischen. Das gibt dem Ganzen mehr Stabilität und sieht nett aus wenn diese z.B. farbig sind. Das Kissen dann in der Waschmaschine filzen.

Das ist eine prima Resteverwertung - auch wenn eine große Menge Wolle aufgrund des nahenden Nachschubes schnell "vernichtet" werden muss. So ein Kissen (ca. 50x50cm) schluckt ca. 500 g Wolle

Beate


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