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Forum rund um das Spinnen mit Spinnrad und Handspindel
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BeitragVerfasst: Sa 31. Aug 2013, 07:42 
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Spinn-Stöckchen

Registriert: Mo 26. Aug 2013, 21:04
Beiträge: 7
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Land: Deutschland
Guten tag,
anfänger hier.

habe da ne frage welche arten giebt es garne von einer spule zu teilen?

habe es versucht(leider war das garn zu dünn gesponnen) grob zu teilen und auf 2 klorollen drauf zu wickeln und dann zu zwirnen ist leider 2 mal gerissen war sehr traurig.

welche arten giebt es noch das ich das garn auf einer /mit einer spule so teile das es (bis auf wenige cm) geteilt ist um zu verzwirnen?


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BeitragVerfasst: Sa 31. Aug 2013, 08:25 
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Flügelspinnrad

Registriert: Fr 20. Mai 2011, 15:26
Beiträge: 568
Postleitzahl: 84405
Land: Deutschland
Hallo ano,

die eleganteste Art ist ein Wollwickler, mit dem man den Single zu einem Knäul wickelt und bei diesem dann das Fadenende von außen mit dem Fadenende von innen zusammen zwirnt. So bleibt gar kein Rest.

Diese Wickelei, bei der man das Fadenende auch von innen rausziehen kann, müsste auch mit eine Nostepinne/Wickeldorn gehen.
Da habe ich aber keine Erfahrung.

Irgendwo im Netz habe ich auch einmal eine Methode gesehen, wie man auf den Fingern so ein Knäul mit zwei Enden wickeln kann, finde es aber gerade nicht mehr.

Ansonsten so, wie Du es versucht hast: Den Single halbiert auf 2 verschiedene Knäule wickeln. ich würde sie eher nicht über Klorollen wickeln, sondern wirklich in Knäule und diese dann beim Zwirnen in Gefäße (kleine Plastikeimer, Schüsseln oder sonstwas) legen, damit sie nicht herumrollen und Unfug machen.

Wie man das Gren spinnen und zwirnen muss, dass es nicht reißt, ist eher Übungs- und Erfahrungssache.

Viele Grüße
Hummelbrummel

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http://www.hummelbrummel.blogspot.de/


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BeitragVerfasst: Sa 31. Aug 2013, 11:35 
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Akha-Spindel

Registriert: Sa 6. Apr 2013, 23:42
Beiträge: 77
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Zitat:
Irgendwo im Netz habe ich auch einmal eine Methode gesehen, wie man auf den Fingern so ein Knäul mit zwei Enden wickeln kann, finde es aber gerade nicht mehr


Das nennt sich - glaube ich - Andenzwirnen.
Das ist unter go... zu finden.
Aber wenn es viel Wolle ist, wird die Hand doch was klein für ;) , und man bekommt fast eine Krampf.
Habe ich mal gemacht, weil ich den Faden nicht trennen wollte, sondern direkt anzwirnen wollte. Mensch hätte ich doch bloß abgrissen und wäre runter in den Keller an meinen Wollwickler gegangen... :roll:

_________________
Liebe Grüße Basteline.


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BeitragVerfasst: Sa 31. Aug 2013, 13:40 
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Buch-Charka
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Registriert: Mi 28. Okt 2009, 22:00
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Das Andenzwirnen mache ich auch bei Spinnradspulen, wenn da noch ein Rest auf einer Spule beim Zwirnen übrig bleibt. Erst wickele ich eine Knäuel ab, so dass ungefähr die Hälfte der Wolle auf der Spule und die andere auf dem Knäuel ist, dann verzwirne ich das miteinander und für den Rest mache ich dann Andenzwirnen. Für größere Mengen würde ich das nicht empfehlen, und wenn beim Zwirnen mal der Faden reißt ist das ja kein Beinbruch :D

_________________
Liebe Grüße
Gabi


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BeitragVerfasst: Sa 31. Aug 2013, 15:04 
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Taiga-Rad

Registriert: Sa 12. Jul 2008, 12:48
Beiträge: 907
Postleitzahl: 44670
Noch'n Tipp um zwei rumrollende Knäuel unter Kontrolle zu beahlten: Jedes unter einen umgedrehten Blumentopf, den Faden beim Loch raus.

Das mit dem Reissen gibt sich nach den ersten paar Kilometern, oder zumindest regt man sich dann nicht mehr drüber auf...

Ciao, Klara

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http://www.lahottee.info


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BeitragVerfasst: Sa 31. Aug 2013, 15:57 
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Tahkli

Registriert: Fr 10. Mai 2013, 14:45
Beiträge: 103
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Land: Deutschland
Man kann die Wollmenge auch vor dem Spinnen in 2 Hälften teilen und jeweils einzeln verspinnen. Ich wickel dann runde Knäule über einem Kern (Filzkugel, zusammengeknülltes Papier.....) und lege sie zum Zwirnen einzeln in Schüsseln. Wenn ich mit der Spindel zwirne, wickel ich die Fäden vorher gemeinsam zu einem Zwirnknäuel. Ist viel Wickelei, erspart einem aber beim Zwirnen nervigen Fadensalat.

lG
Tulipan


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BeitragVerfasst: Sa 31. Aug 2013, 17:32 
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Tahkli
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Registriert: Mi 2. Jun 2010, 12:08
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Postleitzahl: 48653
Wohnort: Coesfeld
Land: Deutschland
Garnrisse sind doch nicht sooo furchtbar traurig. Das kleine Knötchen fällt hinterher garnicht groß auf. Bei meinem Anfängergarn ist das jedenfalls eher ein geringeres Problem gewesen. ;)

Beste Grüße - Thomas

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BeitragVerfasst: Sa 31. Aug 2013, 22:43 
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Spinning-Jenny
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Land: Deutschland
Und wenn's mal reißt bei Wollgarnen: Enden etwas ausfasern, einmal in die Hände spucken, Faseränden übereinandernlegen und kräftig in den Händen reiben, bis es ordentlich warm wird und sie wieder zusammengefilzt sind. Nicht ganz so stabil wie ein intakter Faden, aber ausreichend und fällt kaum auf im dann gezwirnten Faden.

_________________

Meine Seiten: www.spinntantchen.de und www.nadelbindung.de



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BeitragVerfasst: Di 3. Sep 2013, 07:54 
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Spinn-Stöckchen

Registriert: Sa 17. Aug 2013, 07:50
Beiträge: 4
Postleitzahl: 9618
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Land: Deutschland
Ich habe da so meine art entwickelt.
Ich habe so viele Spulen, da nehme ich eine leere Spule und lege sie aufs Spinnrad auf
und die vollgesponnene Spule stecke ich auf eine Lazy Kate.
Dann stelle ich den Antriebsriemen so straff wie es geht oder die Spulenbremse,
damit der Fadeneinzug auf die leere Spule so schnell wie möglich erfolgt ohne einen weiteren Drall zu erzeugen und dann in die gesponnene Spinnrichtung treten ohne den Faden zu fest zu halten,
funktioniert gut.
So habe ich dann 2 gleich volle Spulen.
Dann bloß noch verzwirnen.

LG
rigge


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BeitragVerfasst: Di 3. Sep 2013, 11:31 
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Tahkli
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Registriert: Mi 2. Jun 2010, 12:08
Beiträge: 103
Postleitzahl: 48653
Wohnort: Coesfeld
Land: Deutschland
Zitat:
so schnell wie möglich erfolgt ohne einen weiteren Drall zu erzeugen

Ganz sauber geht das nur bei einem flügelgebremsten Rad. Bei allen anderen Bauweisen bekommst du zusätzlichen Drall hinein, beim spulengebremsten eine Umdrehung Drall pro Flügelumdrehung, beim zweifädigen deutlich mehr.

Das zweifädige kannst du überreden, indem du "beide Fäden" auf die Spule legst und den Flügel festbindest, also quasi vorübergehend ein flügelgebremstes Rad draus machst.

Beste Grüße -- Thomas

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