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BeitragVerfasst: Sa 19. Jul 2008, 01:10 
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Spinning-Jenny
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im alten Forum geschrieben am 02.09.2006 - 22:15


Huhu,

ich wollte einfach mal fragen, ob es hier jemanden gibt, der sein Garn immer oder manchmal gleich verarbeitet, ohne es vorher zu waschen?

Ich stehe ja auf dem Standpunkt, das beim Spinnen (fast) nicht verboten ist und es eigentlich (fast) kein richtig oder falsch gibt und man ruhig ein bißchen experimentieren kann.

Wenn man sich bewußt ist, welche Auswirkungen es haben kann, wenn man das Garn vorher nicht wäscht (siehe auch hier oder hier)

Zur Zeit verstricke ich nämlich gerade Garn in einem Lochmuster-Tuch aus Garnresten. Mit dem vorhandenen Material ist es nämlich nicht groß genug geworden. Deshalb spindle ich jetzt kleine Knäule (leichte Kopfspindel, Anden-Verzwirnt) wenn ich unterwegs bin, damit ich abends wieder ein bißchen Material zum Weiterstricken habe.
Da es ein Restetuch ist und schon sehr viele unterschiedliche Garne verarbeitet wurden, denke ich halt, das es nicht so viel ausmacht, wenn es nicht ganz so regelmäßig ist.

Da es sich um recht feine und kurze Fasern (selbst gewaschen und kardiert - unbekannte Herkunft/Rasse), bin ich schon sehr gespannt, wie sich das Muster nach der Wäsche verhält und wie arg sich das Garn aufplustert.

Auch einfädiges Schussgarn zum Weben mit nur leichter Drehung (Dochtgarn) habe ich schon direkt von der Spule oder Spindel verwebt ohne es vorher zu waschen.

Einfädiges Garn (oder auch nicht ganz gleichmäßig oder ausgewogen gezwirntes) zum Nadelbinden ohne Waschen zu verwenden, war allerdings keine gute Idee. Die doppelt genommenen Fäden in der Nadel haben sich dann zu gerne mit sich selbst verzwirnt und es gab ein großes Kuddelmuddel.

Selbstgesponnenes Kettgarn zum Weben dagegen wasche ich eigentlich und schlichte u./o. blocke es ggf. dabei.

Irgendwie finde ich es auch sehr spannend ungewaschenes Garn zu verarbeiten und dann zu schauen, wie das fertige Teil sich dann nach der Wäsche verhält. Ist so eine Art Überraschungseffekt und aufregend :wideeyed:

Beim bewußten Verwenden von "Engergized Singles" (siehe Spin-Off-Artikel) wird ja auch direkt von der Spule verstrickt und der Effekt bewußt verwendet ...

Wie haltet Ihr das?
Auch schon mal mit ungewaschenem Garn experimentiert?

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BeitragVerfasst: Sa 19. Jul 2008, 01:10 
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Tahkli
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im alten Forum geschrieben am 04.09.2006 - 06:23


Ehrlich gesagt nicht.

Ich spinne in erster Linie zum Brettchenweben und da sind Effekte nicht das was ich will.

Beim Stricken kann ichs mir aber schon gut vorstellen.

CU Danny

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Mehr über mich und meine Hobbys erfahrt Ihr unter www.dannys-taverne.de, zum Hand- und Spinnradspinnen gibt es Infos unter www.spinnradclub.de


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BeitragVerfasst: Sa 19. Jul 2008, 01:11 
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Geisterwesen aus dem alten Forum

Registriert: Di 8. Jul 2008, 02:27
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im alten Forum schrieb Marie am 07.09.2006 - 11:20:

Ich auch noch nicht - aber bei den runden Werkstücken, die beim Nadelbinden entstehen, wäre es vielleicht gar nicht so schlimm. (?)


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BeitragVerfasst: Sa 19. Jul 2008, 01:11 
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Spinning-Jenny
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Registriert: Mo 7. Jul 2008, 01:10
Beiträge: 3640
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im alten Forum geschrieben am 07.09.2006 - 11:20


Hallo Marie,

wenn Du gezwirntes Garn nimmst, dürfte es evtl. auch ohne Waschen beim Nadelbinden gehen, wenn es ausgewogen ist (d.h. keine aktive Drehung mehr hat).

Bei einfädigem Garn hat es ja zwangsweise aktive Drehung. Die muss ich erst durch Waschen, Dämpfen oder extrem lange Lagerzeig "fixieren" (möglichst wegkriegen). Ansonsten verdrehen sich nämlich die losen Enden der Arbeitsfäden beim Arbeiten miteinander und Du hast nur Ärger (hatte ich auf dem 1. Nadelbindertreffen "ausprobiert". Da hatte ich einen Strang mit, bei dem ich vorher nicht zum Waschen kam. Ging nicht zu verarbeiten, habe ihn dann dort vor Ort gewaschen ...)

tschau spinntantchen

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BeitragVerfasst: Sa 19. Jul 2008, 01:12 
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Geisterwesen aus dem alten Forum

Registriert: Di 8. Jul 2008, 02:27
Beiträge: 509
im alten Forum schrieb Midori am 13.12.2006 - 18:05:

also ich hab es mal versucht und gezwirnte Wolle, die ich nur einmal über Nacht eingeweicht hatte, zu einem Dreiecktuch verstrickt. Es ist dann beim Waschen (trotz Wollprogramm) um ein Drittel eingelaufen. Seitdem wasche ich erst und stricke dann.
Bild


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BeitragVerfasst: Do 30. Okt 2008, 23:38 
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Kreuzspindel

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Hallo Spinntantchen,
ich verarbeite grade Gezwirntes direkt von der Spindel, weil ich zu ungeduldig bin, erst den ganzen Rest zu machen. Es soll auch nur eine Strickfilztasche aus meinem krumpeligen Merinogarn mit verschiedenen Hundis werden.
Aber jetzt würde mich interessieren, wie sich Dein Lochmustertuch aus verschiedenen Garnen nach dem Waschen verhalten hat. Inzwischen hast Du es bestimmt gewaschen, oder?

LG
mesamara


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BeitragVerfasst: Di 4. Nov 2008, 21:46 
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Spinning-Jenny
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Zitat:
Aber jetzt würde mich interessieren, wie sich Dein Lochmustertuch aus verschiedenen Garnen nach dem Waschen verhalten hat. Inzwischen hast Du es bestimmt gewaschen, oder?


Nö, der betreffende Rand des Tuches ist dem Ribbelmonster zum Opfer gefallen.
Es hat neben der möglichen Garnveränderung nämlich noch einen Nachteil, den ich deutlich zu spüren bekam:
Wäscht man nämlich das Garn heiß oder legt es zumindest länger in heißes Wasser, dann kann man recht sicher sein, dass evtl. in den Fasern vorhandene Motteneier (höchstwahrscheinlich) abgetötet werden.

Nachdem ich vor nun zum zweiten Mal massive (unbeabsichtigte) Löcherbildung im dunklen Rand zu vermelden hatte, habe ich ihn komplett aufgezogen und das Garn gewaschen...

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