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 Betreff des Beitrags: Re: Vakuumsäcke
BeitragVerfasst: Sa 27. Sep 2008, 23:03 
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Akha-Spindel
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mein vorschlag: um stockflecken vorzubeugen und ggf auch überlebenden schädlingenwie ihren eiern definitiv den garaus zu machen schlage ich vor, im nxt laobrbedarfsladen nen liter blaugel zu kaufen, das zeug (im trockenen zustand) in einen gazesack oder dergleichen füllen und mit in den vakuumbeutel. wenn das ganze dann nach einigen wochen wieder entvakuumiert wird ist es derart gut getrocknet, daß garantiert nichts feuchtespezifisches passiert sein kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vakuumsäcke
BeitragVerfasst: Di 30. Sep 2008, 14:34 
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Navajo-Spindel
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Was genau ist Blaugel?


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 Betreff des Beitrags: Re: Vakuumsäcke
BeitragVerfasst: Di 30. Sep 2008, 15:33 
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Akha-Spindel
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blaugel sind silikatkörnchen mit starker affinität, wasser aufzunehmen und festzuhalten.
die meisten kennen sicher diese kleinen beutel, die manchem produkten so beiliegen. oft steht was von "silica" drauf.
sorry, hätte vllt gleich silica schreiben sollen.

als blaugel ist es im laborbedarf im handel. als füllung für trocknungsgeräte, sog. "exsiccatoren". im trockenen zustande ist das zeug schön intensiv blau, wirds feucht bzw hat aus der luft wasserdampf aufgenommen, so wird es rot und sollte zur regeneration im trockenschrank wiederaufbereitet werden.

um der frage vorzubeugen, das zeug is gesundheitlich unbedenklich, solange man es nicht ißt oder in getränke tut. der farbumschlag geschieht durch im material gebundene kobaltionen, die je nach gebundenem kristallwasser mal blau, mal rot erscheinen (komplexbildung).
statt trockenschrank geht zur aufbereitung auch ein backofen, der bei gut 80 grad eingestellt und etwas geöffneter tür gefahren wird, schließlich soll das wasser aus dem trockenmittel verdampfen und mit der warmen luft fortgetragen werden. erhitzt man das gel zu sehr, so zerfällt es leicht zu pulver.
dieses mittel gehört zu den wirklich extrem starken trocknungsmitteln

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 Betreff des Beitrags: Re: Vakuumsäcke
BeitragVerfasst: Mi 1. Okt 2008, 09:37 
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Navajo-Spindel
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Danke für diese ausführliche Erklärung. Mal schaun wo ich son Zeugs her bekomme und wie teuer es ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Vakuumsäcke
BeitragVerfasst: Di 7. Okt 2008, 00:45 
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Akha-Spindel
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solltest du keinen laborbedarfshandel vor ort haben, frag halt in der apotheke nach 100g kupfersulfat. das is son blaues salz, das beim trocknen zu weißem pulver zerfällt. da es leicht giftig ist und starkes erbrechen und durchfall auslösen kann könnte es auch komische fragen vom apotheker geben, aber wenn du erklärst, es als trockenmittel nutzen zu wollen wirds schon ok gehen.

dieses zeug gibst du am besten fertig getrocknet (kristallwasserfrei = weiß)in ein zumindest teildurchsichtiges gefäß (zb ein leeres glas mit schraubdeckel), in dessen verschluß ein paar löcher sind, die du mit ein paar lagen kaffeefiltertüte überklebst (das soll verhindern, daß das zeug rausbröselt, aber eben den wasserdampf durchlassen)

so kann das ganze umfallen, ohne daß was rausfällt und du kannst durchs glas immer gut sehen, ob das trockenmittel schon überwiegend blau und damit feucht is.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vakuumsäcke
BeitragVerfasst: Di 7. Okt 2008, 01:03 
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Spinning-Jenny
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Schon fertig eingenäht in Kissen gibt es dieses Gel auch im Bootsbedarfshandel.... evtl. auch in Campingläden. Ist aber wahrscheinlich auf diesem Wege teurer ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Vakuumsäcke
BeitragVerfasst: Mo 20. Jul 2009, 18:20 
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Spinning-Jenny
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So, ich werde jetzt auch auf Vakuum-Säcke umsteigen.

Zum einen weil ich so eine kleine Hoffnung habe, vielleicht doch noch die Flattertierplage abzuwenden, während ich auf See bin (oder doch zumindest eine Weiterinfektion eindämmen kann).

Zum anderen, weil ich auch Platz brauche...

Nachdem ich heute diverse Läden abgeklappert habe nach diesen Säcken, habe ich mir jetzt welches über's Internet bestellt. Mal schauen, wie's damit klappt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vakuumsäcke
BeitragVerfasst: Mo 20. Jul 2009, 18:25 
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Navajo-Spindel
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HUHU,

ich überlege auch gerade die Anschaffung,ich habe mich ja lange gegen dieses
Plastik-Gedöns gewehrt,aber ich habe dieses Jahr eine Motten-Invasion hier gehabt,
trotz prophylaktischer Chemiekeule und heller Lagerung :shock:

2/3 meines Wollbestandes sind in den Müll oder auf das Beet gewandert. :evil: :evil:

Wo hast du denn die Vakuumsäcke bestellt?

LG Landschaf


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 Betreff des Beitrags: Re: Vakuumsäcke
BeitragVerfasst: Mi 22. Jul 2009, 14:38 
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Spinning-Jenny
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Bezüglich der Bezugsquellen und Marken- und Händlerbewertungen rund um Vakuumsäcke habe ich hier einen neuen [internen] Fred aufgemacht:
viewtopic.php?f=112&t=1493

Welche Größe von Vakuumsäcken benützt Ihr denn?
Welche Größe würdet Ihr für welchen Zweck empfehlen?


Bis jetzt habe ich 90x56 cm und 136x92 cm große. Irgendwie dachte ich halt "große ist gut".
Nun muss ich sagen, die großen sind mir ehrlich gesagt nun in real doch zu groß und unhandlich. Okay ich werde da die zwei Bettbezüge mit gewaschenen Deichschafflocken einfüllen können. Aber die Verstauung wird schon schwierig. In irgendeinen Schrank kriege ich die nicht mehr hinein. Da hilft nur noch hochkant an die Wand stellen.

Gerade habe ich so ein Knäul mit ca. 1 kg aufgewickeltem Kammzug abgewickelt und in eine der 90x56-Tüten eingelegt und muss sagen, für den Zweck sind die auch noch zu groß. Da würden 40x60 oder so völlig ausreichen. (Habe mir deshalb gerade nochmal 58x45cm-Säcke bestellt).

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 Betreff des Beitrags: Re: Vakuumsäcke
BeitragVerfasst: Mi 22. Jul 2009, 15:21 
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Tahkli
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Heips!

Also meine beiden "Probierbeutel" sind 40 mal 60 cm, und es geht mehr hinein, als man zunächst meint. Der eine hat problemlos die komplette Bettwäsche für zwei Betten aufgenommen, der andere eine Menge Strand- und Handtücher und einen Kinderbademantel in Größe 152. Der erste bildete ein glattes eckiges Päckchen, der zweite "knubbelte" etwas.
Ich denke, man bekommt selbst in diese kleinen Beutel so einiges an Fasern hinein.
Eine noch kleinere Alternative wären vielleicht die "Ziploc" Beutel von Melitta. Die größten sind 33 mal 38 cm. Das werde ich mit Sicherheit einmal testen.
Für ein ganzes Vlies, wie es von einem Schaf kommt, bräuchte man mit Sicherheit weit größere Beutel. Da ich gerne die einzelnen Fasersorten jede für sich in einem Paket aufbewahre, würde ich also sowieso verschiedene Größen brauchen, je nachdem, wieviel ich von den einzelnen Fasern habe.
Mein Stauraum für die Beutel ist der Platz auf dem Kleiderschrank, deswegen sollte eine der Kantenlängen bei 60 cm liegen, damit ich am Schrankrand alle Inhalte erkennen kann.

Grüßis die Claudi


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