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BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2008, 16:51 
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Spinning-Jenny
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Registriert: Mo 7. Jul 2008, 01:10
Beiträge: 3557
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Wohnort: Flensdorf
Land: Deutschland

im alten Forum geschrieben am 10.01.2006 - 17:45


Das Ashford-Spinnbuch
Bild
von Anne Field




kart., 248 Seiten, Haupt-Verlag, Bern 1989, ISBN 3-258-04010-9, Englischer Originaltitel: "The Ashford book of spinning"


Inhalt:
1. Wie lernt man Spinnen
2. Wolle
3. Kardieren (Krempeln)
4. Spinnrad
5. Andere Spinntechniken
6. Effektgarne und andere Fasern
7. Fragen und Antworten
8. Färben von Wolle
9. Filzherstellung
10. Muster für handgesponnenes Garn



spinntantchen's Meinung:
  • Es handelt sich hierbei um die deutsche Übersetzung der ersten Auflage. Im Original gibt es mittlerweile die mind. 2. verbessererte Auflage dieses Werkes.

  • In der "Schnellanleitung" für den Anfänger (das 1. Kapitel) sind die Erklärungen ausschließlich auf das einfädige Traditional (d.h. mit Spulenbremse) ausgelegt. Hinweise über die Funktionsweise eines zweifädigen Spinnrades gibt's dann erst in Kapitel 4 (wer auf einem 2fädigen anfangen will zu lernen, muss sich also die Hinweise aus Kapitel 1 und 4 selbst miteinander in Verbindung bringen). Spinnräder mit Flügelbremse werden irgendwie nicht erwähnt. (gibt es ja außer dem Country auch nicht im Ashford-Spinnrad-Programm)

  • Bei manchen Spinnradbegriffen merkt man sehr deutlich eine direkte Übersetzung aus dem Englischen

  • Die Wollbeschreibungen umfassen natürlich Rassen, die uns hier eher nicht als Rohwolle begegnen werden ...

  • An einigen Stellen sind dumme Übertragungsfehler zu finden (z.B. der Hinweis "wie rechts oben im Bild zu sehen" ... aber rechts oben auf der Seite findet sich überhaupt kein Bild ...)

  • Aber eigentlich ist das Buch gar nicht so schlecht, wie es sich jetzt anhören mag

  • Besonders für einen Besitzer einen Ashford-Spinnrades lohnt sich der Kauf auf jeden Fall. Auch Besitzer von zweifädigen oder solchen mit Spulenbremse dürfte sich auch der Inhalt optimal verwerten lassen.

  • Ein Anfänger mit einem einfädigen Spinnrad mit Flügelbremse (z.B. Louet) könnte allerdings etwas verwirrt werden, dadurch dass sein Funktionsprinzip nicht behandelt wird (aber das Buch heißt ja auch nicht Louet- sondern Ashford-Spinnbuch).

  • Ansonsten findet sich wirklich ein recht umfangreiches Wissen dort wieder. Der Anfänger findet ein umfassendes Handwerkszeug und auch für den Fortgeschrittenen gibt es noch einiges zu entdecken und auszuprobieren

  • Der Teil über das Thema Handspinnen geht bis Seite 73. Der Rest des Buches umfasst die Themen Filzen und Färben (beides in kurzer Form von S. 74-83) und das restliche Drittel des Umfanges beschäftigt sich mit gestrickten, gewebten und gehäkelten Projekten aus Handgesponnenem (über deren Aktualität und heutige "Verwendbarkeit" man sich streiten kann)

_________________

Meine Seiten: www.spinntantchen.de und www.nadelbindung.de



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BeitragVerfasst: Mo 21. Jul 2008, 16:52 
Offline
Akha-Spindel

Registriert: Di 8. Jul 2008, 13:51
Beiträge: 76

im alten Forum geschrieben am 13.01.2006 - 14:39


Ich besitze dieses Buch auch und mag es gern, obwohl ich (noch?) gar keine Flügelspinnrad-Spinnerin bin. Es ist ziemlich umfassend, d. h. alle möglichen Aspekte des Spinnens werden, z. T mit guten Illustrationen, abgehandelt, z. B. sind auch gute Anleitungen zum Kardieren drin und eine kleine Anleitung zum Spinnen mit der Handspindel. Die Funktionsweise von Flügelspinnrädern ist auch gut erklärt, ich habe zum ersten Mal den Unterschied in den Antrieben begriffen. Allerdings, da hat Dago recht, sollte man es nicht von vorne nach hinten lesen, sondern eher wild drin rumschmökern.
Auch die Strick- und Filzanleitungen am Schluss finde ich nützlich, damit man schon ein paar Anhaltspunkte hat, weniger, um sie exakt nachzumachen (die Grundkenntnisse im Stricken werden allerdings vorausgesetzt :) )

Auch mir ist aufgefallen, dass die Übersetzung manchmal ein bisschen seltsam ist, viele Spinnausdrücke haben sich in Deutschland inzwischen anders eingebürgert. Auch macht es wenig Sinn, Windungen pro Inch mit "Windungen pro 2,5 cm" zu übersetzen. Dann lieber gleich das Inch drinlassen (viele unserer Schullineale haben ja auch eine Inch-Skala drauf) oder wirklich in cm oder 10cm umrechnen...
Gruß
Lunula


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