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BeitragVerfasst: Sa 25. Jun 2016, 15:33 
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CD-Spindel

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Hallo allerseits,

[...]

Das fertige Garn wird dann wohl mal irgendwann gut und reichlich genug sein, um als Kette für meinen Webrahmen zu dienen, damit ich mal richtiges Wolltuch herstellen kann. Woll-Kettgarn bekommt man ja nicht zu kaufen, also muss Frau das halt selbermachen.

Gruß,

Eure Gemellacastricis

duplizierter und leicht gekürzter Thread - das Original findet Ihr hier im Vorstellungsbereich

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Cogito, ergo toctoc = ich denke, also spinn ich (in jederlei Hinsicht ^^)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ich stoß dann auch mal dazu
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 09:04 
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Navajo-Spindel
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Liebe Gemellacastricis, bei der Kette für das Wolltuch wäre nur zu beachten, dass du ordentlich zwirnst und keine "klebrige" ( wuschlige)Wolle hast. Viel Erfolg wünscht dir MM

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 Betreff des Beitrags: Re: Ich stoß dann auch mal dazu
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 10:01 
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CD-Spindel

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Danke für den Tip.
Da werd ich besser mal testen, ob die Wolle aneinanderreiben kann, ohne ständig hängenzubleiben. Sonst wird das wirklich schwierig. Hast du vielleicht auch einen Tip, welche Wolle geeignet ist (vielleicht kennst du ja schon Verrückte wie mich *hoff*).
Gruß
Gemellacastricis

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 Betreff des Beitrags: wolle
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 10:16 
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Navajo-Spindel
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ja mich :oops: :lol: Ich nehm auch gern meine eigene normale Schafwolle. Aber letztens war sie eben zu fluffig, dass der Webkamm später nicht richtig durch kam durch die Beanspruchung- und so ein Web-Genie bin ich auch nicht-- ;) - will erst einer werden....... :oops: Mir hatte die Wolle gefallen, weil sie schön fluffig war- wer will denn eine kratzige Decke? Da waren 6 Knäul selbstgesponnenen Schafwolle ok und 2 waren klebrig. Bloß gut waren die am Rand, da wird es jetzt eben keine Decke mehr sondern was anderes, habe den Rand mit der fluffigen Wolle abgeschnitten.Werden es eben Taschen oder sowas ;) bin da variabel
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 Betreff des Beitrags: Re: Ich stoß dann auch mal dazu
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 10:26 
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CD-Spindel

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Wenns lang genug ist, näh zwei oder Bahnen nebeneinander, dann wirds auch ne Decke. Hab ich mit meiner selbstgemachten Decke damals auch gemacht, weil der Webrahmen nur 60 cm breit war. Da hatte ich tatsächlich mal Wolle bekommen, die einigermaßen fest gezwirnt war. Hab ich nie wieder gefunden :cry: .
Die hat meine Schwester heute noch, ihre Katzen fordern im Winter regelmäßig Beine unter selbige Decke an, damit schön geheiztes Schurwolldeckchen zum liegen da ist :D .
Schöne Naturtöne - gefärbt oder so aufm Schaf gewachsen ?

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BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 14:34 
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Spinning-Jenny
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Zitat:
Aber letztens war sie eben zu fluffig, dass der Webkamm später nicht richtig durch kam durch die Beanspruchung-


lag es eher daran, dass das Garn zu dick war und deshalb nicht durch die Löcher/Schlitze kam?
Dann wäre die Lösung ein gröberer Gatterkamm ...

Oder war das Garn so faserig, dass sich die Haare/Fasern der nebeneinanderliegenden Kettgarne verhakten und so 'zusammenklebten' ähnlich einem Klettband und dadurch kein Fach entsteht?

Auch da käme man ggf. mit einem gröberen Gatterkamm oder Webblatt weiter.
Oder aber man schlichtet die Kettfäden d.h. tränkt sie mit einer dickflüssigen Mischung, die die Fasern zusammenklebt. Methoden und Rezepte dazu haben wir angefangen in diesem Thread zu sammeln:
(Kettfäden) Schlichten (Rezepte, Erfahrungen etc.)
Dies ginge durchaus auch noch nachträglich d.h. bei schon aufgespannter Kette. Man könnte dazu z.B. ein Haarspray oder ein Stärkespray verwenden (oder mit einem Schwamm/Tuch vorsichtig auftragen). Wahrscheinlich müsste man dann die Kettfäden evtl. nochmal mit einem groben Kamm durchkämmen, um die Fäden vor dem Trocknen voneinander zu trennen
... kann dann aber nur so viel Kette verweben, wie gerade behandelt und schon getrocknet ist.

Wenn das Problem nur darin liegt, dass die Fäden zu dick sind und schlecht in die Löchter und Schlitze passen, sich aber die Fäden NICHT miteinander verhaken und deshalb ein schönes Fach entsteht, wenn der Gatterkamm hoch- und runterbewegt wird und das einzigste Problem darin besteht, dass man den Gatterkamm nicht zum Anschlagen vor- und zurückbewegen kann, dann könnte man sich noch damit behelfen, dass man nicht mit dem Gatterkamm anschlägt, sondern nach dem Einlegen des Schussfadens das Fach wechselt und den Faden dann mit einem Schiffchen (stick shuttle) anschlägt. Mache ich sehr oft so, wenn ich merke, dass der Gatterkamm das Kettgarn zu arg abschuppert. Allerdings muss man dann sehr aufpassen, dass man nicht immer schmaler wird ...

Und ansonsten könnte man ja gleich beim Spinnen darauf achten eher ein glattes Kammgarn oder kammgarnartiges Garn zu spinnen und weniger ein Streichgarn oder ähnliches.

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Meine Seiten: www.spinntantchen.de und www.nadelbindung.de



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BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 15:36 
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CD-Spindel

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Danke, Spinntantchen, das ist gut zu wissen, dass ich nachgucken kann, wenn's nachher hakt - wortwörtlich :D .
Aber vielleicht schaff ichs ja, ein einigermaßen glattes Merinogarn hinzubekommen. Mal sehen, obs auch genug Zugfestigkeit aufweist. Aber ne gute Weile wirds eh noch dauern. Ich hoffe ja, mit dem hoffentlich bald anrollenden Spinnrad flotter zu werden.

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BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2016, 19:23 
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Navajo-Spindel
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Bei mir lag es definitiv am Garn. Hätte es lieber als Schuss nehmen sollen. Aber manchmal ist bin icg schneller als der Kopf. :D :lol:

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